Festveranstaltung zum 100. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises an Wilhelm Ostwald

04.09.2009 bis 05.09.2009 - Jubiläumsveranstaltung
1909 wurde Wilhelm Ostwald der Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Katalyse und seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten verliehen.

Aus diesem Grund veranstaltet die Fakultät für Chemie und Mineralogie zusammen mit der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft zu Großbothen e.V. am 4. und 5. September 2009 eine Festveranstaltung mit namhaften Referenten zum 100. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises an Wilhelm Ostwald. Wilhelm Ostwald wurde am 1. Oktober 1887 Ordentlicher Professor für physikalische Chemie an der Universität Leipzig. 1906 schied er aus dem Dienst der Universität Leipzig, nachdem sein Antrag auf Vorlesungsbefreiung von der Universität abgelehnt worden war. Ab diesem Zeitpunkt, bis zu seinem Tod am 4. April 1932, lebte er als freier Forscher auf seinem Landsitz in Großbothen. Wilhelm Ostwald führte als Mitbegründer der physikalischen Chemie den Energiebegriff in die chemische Forschung ein, formulierte eine wissenschaftliche Erklärung der Katalyse, entwickelte das katalytische Verfahren der Salpetersäure-Großproduktion aus Ammoniak und erarbeitete eine Lehre der Körperfarben mit Normen und Harmoniegesetzen. Weiterhin wirkte er als Naturphilosoph, Soziologe, Wissenschaftsorganisator, wissenschaftlicher Schriftsteller und Maler. Am 1. September 2005 wurde die Wirkungsstätte von Wilhelm Ostwald in Großbothen als "Historische Stätte der Chemie" von der Gesellschaft Deutscher Chemiker gewürdigt. Die Festveranstaltung findet am 4. September im Wilhelm-Ostwald-Institut für physikalische und theoretische Chemie, Linnéstraße 2 in Leipzig und am 5. September in der Wilhelm-Ostwald-Gedenkstätte, Grimmaer Straße 25 in Großbothen statt.

 

Veranstaltungsort