Prozesse und Strategien der Hybridität 2. Ein Neudenken von Maghreb und Europa Hybridisierungen - Métissages - Diasporisationen am Beispiel ihrer Literatur und Kultur

07.07.2009 bis 12.07.2009 - Jubiläumsveranstaltung
Das Kolloquium stellt den Maghreb in ins Zentrum des Interesses und soll dazu beitragen, Kulturen, die für den Maghreb fundamentale Bedeutung haben, wie die Berberkultur, die jüdische, christliche und andalusische Kultur in Bezug auf Europa neuzubewerten.

Ziel des international besetzten Kolloquiums ist es, in der kulturellen Vielfalt des Maghreb eine Chance für Demokratisierung und Toleranz zu sehen und sich gegen jeglichen Dogmatismus zu wenden, und zwar unter anderem mittels einer Neubewertung der Diskurse über Identität, die in der Postmoderne an Bedeutung zu verlieren scheinen. Das Kolloquium widmet sich folgenden Themenbereichen: 1) Kulturtheoretische Fragestellung 2) Orientalisierung / Europäisierung - Islamisierung 3) Der maghrebinische Palimpsest und sein métissage 4) Verschobene Wörter und diskursive Alteritäten 5) Emigration / Immigration / Diasporisation schreiben, das Lehnsverhältnis und Entre-deux benennen Referenten (Auswahl): Boualem Sansal (Schriftsteller, Algérie) Réda Bensmaia (Providence, USA) Hafid Gafaiti (Lubbok, USA) Zohra Mezgueldi (Casablanca, Marokko) Roland Spiller (Frankfurt, Deutschland) Khalid Zekri (Meknès, Marokko) Verantwortliche: Prof. Dr. Alfonso de Toro (IAFSL/Universität Leipzig) Prof. Dr., d.h.c. Charles Bonn (Université de Lyon 2) Prof. Dr. Khalid Zekri (Université Moulay Ismaïl Meknès) Emilie Notard (IAFSL/Universität Leipzig) Juliane Tauchnitz (IAFSL/Universität Leipzig) Das Programm zur Tagung finden Sie unter www.uni-leipzig.de/~ffsl

 

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