Geht nicht - gibt's nicht! Verblüffende chemische Experimente und ihre praktische Anwendung

17.03.2009, 16:00 Uhr - Jubiläumsveranstaltung
Die Experimentalvorlesung wendet sich an ein breites, an Chemie interessiertes Publikum und ist ein Programmteil der Eröffnungsveranstaltung zur Wanderausstellung "Historischer Streifzug durch das chemische Labor" des Carl-Bosch-Museums Heidelberg.

Die Ausstellung wird vom 18. März bis zum 27. Juni 2009 im Campus hinter dem Neubau Chemie im "Museum auf Achse" des Carl-Bosch-Museums Heidelberg zu sehen sein. Im Rahmen der Experimentalvorlesung werden eindrucksvolle und erstaunliche chemische Experimente vorgeführt und allgemeinverständlich erklärt. Es geht ausdrücklich nicht um akademisch verbrämte Feuerwerkerei, sondern um eine Darstellung eindrucksvoller Phänomene, die danach mit einem Anspruch erklärt werden, den ein interessierter Laie prinzipiell verstehen kann. Das Publikum soll staunen und fragen: Warum ist das so? Davon ausgehend soll begreiflich gemacht werden, was da passiert ist und wieso fast alle der vorgeführten Effekte eine praktische Anwendung haben. Es ist letztlich das Ziel, zu zeigen, dass es ohne Chemie unmöglich ist, mit immer neuen Materialien immer neue Anwendungsfelder zu erschließen. Es ist eine Wissenschaft, die sich mit den Wandlungen der Stoffe befasst und ein wichtiger Wirtschaftszweig, der Produkte aller Art herstellt, die unseren Alltag durchdringen. Das gibt es so bei keiner anderen Lehre. Nur wenige Wissenschaften haben so starke, anschauliche Mittel in der Hand und können so direkt vor jedermann zunächst einfach Staunen erzeugen. Staunen führt aber dazu, sich zu wundern, sich zu fragen und sich für etwas zu interessieren. Einige der vorgeführten Versuche sind ausgesprochen spektakulär und können nur unter den besonderen Bedingungen, die der ausgezeichnet ausgerüstete Experimentalhörsaal der Universität bietet, überhaupt vorgeführt werden. (Foto: Volkmar Heinz, LVZ, 2003)

 

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