2. Deutsch-Indisches Chemiesymposium

16.09.2009 bis 19.09.2009 - Jubiläumsveranstaltung
Zum 2. Deutsch-Indischen Chemie-Symposium "Frontiers of Chemistry" versammeln sich etwa 150 Wissenschaftler aus Deutschland und Indien, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren und darüber zu diskutieren.

Diese von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Fonds der Chemischen Industrie, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und vielen Firmen unterstützte Tagung soll dem wissenschaftlichen Austausch über aktuelle Forschungsthemen und der Anbahnung weiterer Kooperationen zwischen deutschen und indischen Forschungsgruppen dienen. Schon jetzt arbeiten viele hervorragend ausgebildete und hochmotivierte indische Gastwissenschaftler in vielen Arbeitsgruppen an Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland - häufig unterstützt durch Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung oder des Deutschen Akademischen Austauschdienstes - und erfreuen sich hoher Wertschätzung durch ihre deutschen Gastgeber. Ein erstes Treffen hatte 2007 am Indian Institute of Technology in Kanpur (Indien) stattgefunden und war auf allen Seiten auf überaus positive Resonanz gestoßen. Die thematische Vielfalt der Vorträge wird in diesem Jahr von medizinisch-relevanten Beiträgen, wie z. B. der Synthese neuer Verbindungen gegen Krebs und die Alzheimer-Erkrankung, bis hin zu materialwissenschaftlichen Fragestellungen und der Entwicklung neuer Polymere für den Einsatz in Leuchtdioden und für die Wasserstoffspeicherung reichen. Tagungspräsident Prof. Christoph Schneider vom Institut für Organische Chemie erläutert dazu: "Es ist uns gelungen, die besten Wissenschaftler beider Länder aus den jeweiligen Einzeldisziplinen der Chemie für einen Vortrag bei dieser Tagung zu gewinnen. Für die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Leipzig ist das enorm wichtig." Darüber hinaus werden Nachwuchswissenschaftler aus beiden Ländern bei einer Posterpräsentation die Gelegenheit haben, ihre neuesten Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen. Um der gestiegenen wissenschaftlichen Bedeutung Indiens Rechnung zu tragen, hat auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mittlerweile ein eigenes Kontaktbüro in Indien etabliert, das die Kooperationen zwischen deutschen und indischen Arbeitsgruppen koordinieren und fördern soll.

 

Veranstaltungsort