Civilisation matérielle, économie et capitalisme - zum Jubiläum eines wirkungsmächtigen Werkes

02.10.2009 - Jubiläumsveranstaltung
Der französische Historiker Fernand Braudel gehört zu den bekanntesten seines Faches im 20. Jahrhundert, und seine Bücher über die Mittelmeerwelt und über die Weltgeschichte der frühen Neuzeit haben enorme Folgen für die Geschichtswissenschaft gehabt.

Bis heute gelten sie als vorbildlich in vielen Ländern, in denen die auf Marc Bloch und Lucien Febvre sowie ihren Schüler Braudel zurückgehende Annales-Schule prominent ist. In Deutschland findet man diese Historikerschule zwar oft erwähnt, aber ihre Ideen nur selten aufgegriffen. Das Erscheinen von Braudels Weltgeschichte vor 30 Jahren nehmen des Global and European Studies Institute der Universität Leipzig und das Institut français d'histoire en Allemagne zum Anlass, in einem internationalen Kolloquium zu fragen, was Braudel gerade heute wieder attraktiv macht. Forscher aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland erörtern, welches Potential Braudels dreibändige Studie über Wirtschaft und Kultur des 15. bis 18. Jahrhunderts auszeichnet.

 

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