Kritische Theorie - Psychoanalytische Praxis: Geld

23.10.2009 bis 25.10.2009 - Jubiläumsveranstaltung
Die Tagung beabsichtigt eine Zusammenschau ökonomischer, philosophischer, religiöser und psychoanalytischer Aspekte des Geldes.

Thematisiert werden sollen: 1. die gesellschaftlichen Wertschätzungen, die im Geld einen Indikator und durchschnittlichen Ausdruck finden 2. Geld als Identitätsbildner, über den sich in hohem Maße individuelle Selbstdefinition vollzieht 3. Geld als Fetisch; der Umgang damit als religiöse Handlung 4. Geld als Potenz im ökonomischen, politischen und erotischen Sinne; und daraus folgend 5. speziell für die Psychoanalyse: Geld, das als Objekt libidinöser Besetzung psychoanalytisch ergründet werden muss, und Geld, das für die Behandlung gezahlt werden muss (womit auch die psychotherapeutische Seite des Gesundheitssystems thematisiert wird). Von dieser Zusammenschau erhoffen sich die Veranstalter ein gründlicheres Ineinandergreifen von Ökonomie und Psychologie unter religionswissenschaftlicher und philosophischer Vermittlung. Die Eröffnungsveranstaltung zur Tagung findet am 23. Oktober, ab 19:00 Uhr im Festsaal der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11 statt. Das Symposium wird organisiert von der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, Dr. Oliver Decker, in Kooperation mit dem Lehrstuhl Philosophie der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Prof. Dr. Christoph Türcke.

 

Veranstaltungsort