Sommerschule "Erinnerungskulturen in transkultureller und transnationaler Perspektive"

28.09.2009 bis 01.10.2009 - Jubiläumsveranstaltung
Die Sommerschule verknüpft zwei Gebiete, die in den letzten Jahren großes Interesse nicht nur in der Geschichtswissenschaft, sondern auch in den Politik- und Kulturwissenschaften gefunden haben: Erinnerung und Transnationalität und Interkulturalität.

Es geht nicht primär darum, diese beiden Wissensbereiche in der bereits gut etablierten Form getrennt voneinander zu behandeln, sondern gerade auf ihre Verschränkungen zu achten. Die Sommerschule konzentriert sich deshalb auf grenzüberschreitende Prozesse des Erinnerns und der damit verbundenen Politikfelder. Die VII. Sommerschule des Leipziger Graduiertenzentrums für Geistes- und Sozialwissenschaften bietet Gelegenheit, an dieser Debatte mit eigenen Forschungsbeiträgen teilzunehmen. Folgende Panels sind in Vorbereitung: - Das Erinnern an den Holocaust - Traveling Memories - Verordnetes oder ungeordnetes Gedächtnis? Geschichtspolitik nach 1989 - Wider das kulturellen Gedächtnis: Milieu- und Gegengedächtnisse im 20. Jahrhundert - Exceptional events in rural memory - Visuelle Erinnerung: Diskurse und performative Gestaltung von Erinnerungsorten nach Diktaturerfahrung - Remembrance and reshaping of knowledge in times of economic crisis - Lo pasado desde hoy: Der heutige Umgang mit der diktatorischen Vergangenheit - Democratic Regime change and Remembrance: Case Studies compared - Verlust, Abriss und Wiederaufbau. Debatten über Architektur und Erinnerung - Musik-Panel (Titel fehlt noch) - Geschichtspolitik der EU: Die Konstruktion transnationaler Erinnerungskulturen - Institutions of knowledge: Remembering transnationally - Erinnerungskultur und Gedächtnistheorien aus altertumswissenschaftlicher und ethnologischer Perspektive - Narrative strategies in remembrance processes Leitung: Prof. Dr. Matthias Middell Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Veranstaltungsort