Klinische Bedeutung molekularer Veränderungen des p53-MDM2-MDMX-Pathways in Tumoren

08.04.2009, 16:30 Uhr - Vortrag
Die Kontrolle und das Aufrechterhalten der genomischen Integrität sowie eine strikte Regulation des Zellzyklus sind zum einen für die Verhinderung der Tumorentstehung, aber auch für das Ansprechen auf eine Chemotherapie und/oder Bestrahlung wichtig. Ein Schlüsselprotein für die Wirksamkeit einer Vielzahl von Chemotherapeutika ist das p53-Protein. p53 wird nicht nur durch Mutationen ausgeschaltet, sondern auch durch andere Proteine wie MDM2 und MDMX funktionell inaktiviert. In unserer Arbeitsgruppe wird die klinische Bedeutung molekularer Veränderungen (SNPs, Mutationen, Genamplifikation, Spleißvarianten) zahlreicher Gene des p53-Tumorsuppressor-Pathways in Weichteilsarkomen und Ovarialkarzinomen untersucht.

Referent: Dr. Frank Bartel, Institut für Pathologie, Universität Halle/Wittenberg

 

Leitung

  • Prof. Dr. Thomas Arendt

Veranstaltungsort