Update Neugeborenenchirurgie - Teil 1

24.08.2016, 15:00 - 17:30 Uhr - Vortrag

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die Korrektur angeborener Fehlbildungen gehört zu den zentralen Aufgaben der Kinderchirurgie. Bei bestimmten Fehlbildungen müssen die erforderlichen Eingriffe in den ersten Stunden oder Tagen nach der Geburt erfolgen, zu einem Zeit-punkt, an dem die perinatalen Umstellungsvorgänge noch nicht vollständig abgeschlossen sind. Die Kenntnis dieser Vorgänge ist deshalb wichtig für die Wahl des Operationszeitpunkts, die intra-operative Narkoseführung und das postoperative Management auf der Neugeborenen-Intensivstation. Frühgeborene sind darüber hinaus für die Anpassung auf das post-natale Leben im Bereich vieler Organsysteme nur unzureichend vorbereitet. In Abhängigkeit vom Grad dieserUnreife ergeben sich Komplikationen, die der Kinder-chirurg kennen und manchmal auch behandeln muss. Auch die minimalinvasive Chirurgie hat Einzug in die Neugeborenen-chirurgie erhalten. Sie beinhaltet eine Vielzahl von abdominellen und thorakalen Eingriffstypen. Die Mehrzahl dieser Operations-verfahren ist heute in großen Kinderchirurgischen Zentren etabliert. Sie gehen jedoch mit technischen und patho-physiologischen Besonderheiten einher, die zu berücksichtigen sind. Mit dieser zweiteiligen Fortbildungs-Reihe möchten wir Ihnen ein Update über die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen der Neugeborenenchirurgie geben. Im Anschluss an jeden Vortrag ist ausreichend Zeit für Diskussionen. Daher freuen uns auf einen regen Austausch zwischen Pädiatern, Neonatologen und Kinderchirurgen. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. med. Martin Lacher

 

Referenten

  • Dr. med. Jan-Hendrik Gosemann
  • Gabriel Götz
  • Prof. Dr. med. Martin Lacher
  • Prof. Dr. med. Ulf Bühligen
  • Prof. Dr. med. Ulrich H. Thome

Veranstaltungsort