"Die Macht der Gefühle - Schauplätze des Fremden. Theater transkulturell und transmedial"

01.07.2016 bis 03.07.2016 - Symposium
Wissenschaftlich-künstlerisches Symposium

Fremdenhass, religiöser Fundamentalismus und von kulturellen Konflikten zerrissene Gesellschaften sind Kennzeichen unserer Zeit. Gelingendes Zusammenleben mit Fremden/Fremdem stellt ihre größte Herausforderung dar. Vor diesem Horizont fragt das Symposium nach den Möglichkeiten transkultureller Erfahrung im und durch Theater und untersucht die Bedeutung des Transmedialen dabei. Das Symposium bringt international angesehene WissenschaftlerInnen mit TheatermacherInnen aus dem In- und Ausland und mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs des Instituts zusammen. Einer der Höhepunkte ist die Aufführung der renommierten japanischen Theatergruppe Chiten (Kyoto) von Brechts "Fatzer" am Samstag, 2. Juli 2016, um 20:00 Uhr im LOFF. Die Performance "Die letzte Schulstunde" von Nao Sakata und Ehito Terao (Tokyo/Leipzig) und Szenen aus "Don Q – Fragmente einer Rittergeschichte. Ein Spiel mit Masken und Figuren nach Cervantes und Bulgakow" von und mit Rico Dietzmeyer, Julia Hagen, Philipp Nerlich, Franziska Schubert, Lisa-Marie Totzke, Anselm Vollprecht und David Wolfrum, ebenso wie Projekte Studierender am Leipziger Institut für Theaterwissenschaft, zeigen die ganze Bandbreite der Auseinandersetzung mit dem Thema. Seinen Abschluss findet das Symposium am 3. Juli 2016 mit einem öffentlichen Workshop der Theatergruppe Chiten unter der Leitung des Regisseurs Motoi Miura. Das Symposium findet im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts "Das Theater der Wiederholung" unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Heeg statt. Wir würden uns freuen, Sie auf dem Symposium begrüßen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf dem Programmflyer sowie auf unserer Website unter: http://www.uni-leipzig.de/~theaterderwiederholung/die-macht-der-gefuehle-schauplaetze-des-fremden

 

Veranstaltungsort