Geschichte der Kleingärtnerbewegung - Von Kinderbeeten und Schreberplätzen

12.05.2016, 18 Uhr - Vortrag
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "GartenKUNST - Gestaltete Natur zwischen Wissenschaft, Nutzen und Genuss"

Der Leipziger Arzt und Hochschullehrer Moritz Schreber stellte Mitte des 19. Jahrhunderts fest, dass die im Zuge der Industrialisierung immer weiter voran schreitende Urbanisierung negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder hatte. Auf Initiative des Lehrers E. I. Hauschild gründete sich 1864 ein Verein, dem Ideengeber zu Ehren „Schreber-Verein“ genannt. Es wurde eine Wiese angemietet, auf der die Stadtkinder unter Aufsicht spielen und sich an der frischen Luft bewegen konnten. Auch die Gartenarbeit gehörte zu diesem Konzept, wurde jedoch schnell von den Eltern übernommen, nachdem die Kinder nach und nach das Interesse daran verloren hatten.

 

Referenten

  • Caterina Hildebrand, Leiterin Deutsches Kleingärtnermuseum

Veranstaltungsort