DonnerstagsDiskurs "Hat Leipzig ein Gewalt-Problem?"

14.04.2016, 19:30 Uhr - Diskussion/Disputation
Die Problematik urbaner Gewalt wird beim nächsten DonnerstagsDiskurs an der Uni Leipzig mit OBM Burkhard Jung und Polizeipräsident Bernd Merbitz auf dem Podium diskutiert.

Auszüge aus dem Polizeiticker der vergangenen Monate: 250 rechtsorientierte Vermummte randalieren am 11. Januar 2016 in Connewitz. Bei Legida-Veranstaltungen werden Medienvertreter tätlich angegriffen und in ihrer Arbeit behindert. Im November 2015 wird ein Anschlag auf die Wohnung des sächsischen Justizministers verübt. Eine Spur der Verwüstung hinterlassen rund 100 vermummte Randalierer, die der linken Szene zugeordnet werden, am Abend des 5. Juni 2015 in der Leipziger Innenstadt - Hat Leipzig ein Gewalt-Problem? Diese Frage diskutieren auf dem Podium Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Polizeipräsident Bernd Merbitz, Frau Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der HTWK und Psychologin und Dr. Oliver Decker, Vorstand und Sprecher des Kompetenzzentraums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig. Uni-Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking, die den DonnerstagsDiskurs vor einem reichlichen Jahr gemeinsam mit den Spitzen der Leipziger Hochschulen initiiert hat, sieht für dieses Thema einen dringenden Diskussionsbedarf. Daher sollen im DonnerstagsDiskurs Gründe und mögliche Handlungsspielräume für ein Entgegenwirken zu urbaner Gewalt erörtert werden: Warum kommt es hier in Leipzig zu derartigen Gewaltausschreitungen? Wie kann entgegengewirkt werden? Welchen Spielraum haben Akteure und Entscheidungsträger vor Ort? Was kann die Zivilgesellschaft tun – im Zusammenhang mit rechter Gewalt, mit linker Gewalt, aber auch mit passiver bzw. subtiler Gewalt? Jessica Brautzsch, Radio mephisto 97.6, moderiert die öffentliche Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung kann live im Internet verfolgt werden.

 

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