Praeparate menschlicher Herkunft in universitaeren Sammlungen

01.10.2014 bis 02.10.2014 - Workshop

!!! AUSGEBUCHT !!! Universitätssammlungen finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Die Sammlungen wurden für Wissenschaft und Lehre angelegt und bewahren zum Teil unwiederbringliches Wissen in Form von Objekten. Viele medizinische Sammlungen müssen sich bei der Bewahrung dieses Wissens besonderen Problemfällen stellen, denn ihre Objekte waren einst Subjekte. Präparate menschlicher Herkunft in universitären Sammlungen sind zum einen Kulturgut, zum anderen aber auch ethisches Problemgut. Wie ist mit ihnen umzugehen? Diese Frage wird im gemeinsamen Workshop des Karl-Sudhoff-Instituts und des Instituts für Anatomie der Universität Leipzig auf Basis der "Empfehlungen zum Umgang mit Präparaten aus menschlichem Gewebe in Sammlungen, Museen und öffentlichen Räumen" (Deutsches Ärzteblatt 2003) sowie den "Empfehlungen zum Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen" (Museumsbund 2013) diskutiert werden. Hauptaugenmerk soll auf den Empfehlungen im Deutschen Ärzteblatt liegen. Der Workshop wird von der Sächsischen Landesärztekammer mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert. !!! AUSGEBUCHT !!!

 

Leitung

  • Prof. Dr. Ortrun Riha

Veranstaltungsort