Kollegiale Beratung zum Thema Anerkennungskultur an der Hochschule

30.04.2014, 9:00 - 12:00 Uhr - Workshop
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Vielen Frauen (und Männern), die in Forschung und Lehre einer Hochschule arbeiten, fehlt oftmals eine aufrichtige, ausgesprochene Wertschätzung, Verantwortung und fachliches Interesse füreinander sowie eine konstruktive Kritik. Gerade eine solche Kultur der Anerkennung ist es aber, welche den Arbeitsplatz Hochschule attraktiv macht, Sinn stiftet, Gesundheit erhält und langfristig fachliches Engagement gewährleistet. Sie wird vor allem für Nachwuchswissenschaftler(innen) zum Hauptkriterium dafür, ob ein weiterer Weg an der Hochschule vorstellbar ist/bleibt/wird. Doch was kann die Einzelne tun? Was gibt es für Handlungsmöglichkeiten in der eigenen, möglicherweise prekären Situation? Worin kann Unterstützung und Bestärkung, eine neue Kultur zu initiieren, bestehen? Wie können persönliche und strukturelle Ressourcen, positive Erfahrungen, gewonnene Privilegien und erarbeitete Optionen bewusst gemacht, geteilt und für eine andere Kultur an der Hochschule eingesetzt werden? Mit dem Angebot der kollegialen Beratung soll ein Strategie- und vor allem Verbündungsraum durch das Projekt "Frauen in die Wissenschaft!" eröffnet werden, der eine Kultur der Anerkennung an der Hochschule anregen soll. Die Methode der kollegialen Beratung wird vorgestellt, gemeinsam erprobt und für ihren weiteren Einsatz im Arbeitsumfeld der Teilnehmerinnen erlernt. Die Teilnehmerinnen lernen, sich mittels der kollegialen Beratung wechselseitig zu Fragen ihres Berufsalltags zu beraten und bspw. Lösungen für problematische Situationen mit Kolleg(inn)en und Vorgesetzten zu entwickeln. In diesem Sinne dient das Beratungsangebot auch der persönlichen Entlastung. Die kollegiale Beratung ist ein Angebot für Wissenschaftlerinnen an der Universität Leipzig in ver-schiedenen Positionen von Lehre und Forschung. Die Gruppe startet, sobald sich 8 Frauen angemeldet haben und findet an drei Terminen im Zeitraum April-Mai 2014 statt. Im Anschluss hat die Gruppe die Möglichkeit, sich selbstgesteuert weiter zu organisieren.

 

Referenten

  • Dr. Anja Pannewitz

Leitung

  • Jana Wünsch

Veranstaltungsort