Deeskalation in der Patientenversorgung

06.11.2013, 08:30 - 12:30 Uhr - Seminar

Die Arbeit im Krankenhaus bedeutet heute häufig mit einem Maximum an verschiedensten Belastungen fertig zu werden. Dies gilt besonders für Bereiche, in denen schnell wechselnde Kundenkontakte den Arbeitsalltag dominieren. Sich von einer Minute auf die andere auf die jeweilige Bedürfnis- und Gemütslage neuer Kommunikationspartner/innen einzustellen und dabei einen positiven Verlauf zu erreichen, ist nicht immer einfach zu bewältigen. Nicht Aggressionen schüren, sondern frühzeitig "Entgleisungssymptome" (Eskalationen) erkennen und kompetent darauf reagieren - das ist die Devise dieses Seminars. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, die häufig wechselnde Kunden- / Patientenkontakte haben und auch unter Stressbedingungen die Ruhe behalten müssen (z.B. aus Abteilungen wie Diagnostik, Einkauf, Zentralbibliothek, Ambulanzen, Zentrale Notaufnahme). Inhaltliche Schwerpunkte Modul A - Juristische Aspekte - Eigen- und Fremdgefährdung, Umgang mit Patienten/innen mit und ohne Einwilligung, flüchtige Patienten/innen - Notwehr/Nothilfe - Hausrecht, innere und äußere Sicherheit, Sicherheitsdienst, Fixation, Garantstellung - Blutentnahme - Möglichkeiten und rechtliche Folgen

 

Referenten

  • Dr. Erik Hahn, Jurist, Schwerpunkt Medizinrecht

Leitung

  • Doris Gering

Veranstaltungsort