Lungentransplantationszentrum des Uniklinikums Leipzig und des Herzzentrums Leipzig

Sollte Ihr behandelnder Arzt eine Lungentransplantation für Sie erwägen, kann die direkte Kontaktaufnahme über die Abteilung Pneumologie am Universitätsklinikum Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. Hubertus Wirtz oder über das Herzzentrum Leipzig erfolgen. Beide Einrichtungen bilden gemeinsam das Lungentransplantationszentrum Leipzig.

Auf dieser Internetseite finden Sie wichtige Informationen für Patienten, Angehörige und Ärzte, die erste Fragen zur Zeit vor und nach einer Transplantation beantworten sollen. Sollte für Sie als Patient eine Lungentransplantation notwendig werden, können Sie alle Ihre Fragen auch in den dann stattfindenden Aufklärungsgesprächen stellen.

Ihre Experten

am Universitätsklinikum Leipzig im Herzzentrum Leipzig
Prof. Hubert Wirtz PD Dr. Sven Lehmann
Dr. Alexandra Wald Dr. Anna Meyer



Die Lunge

Lunge  

Die Lunge dient der Atmung und gliedert sich in einen linken und einen rechten Lungenflügel. Jeder Lungenflügel wird durch Furchen in so genannte Lungenlappen unterteilt. Der rechte Lungenflügel besteht aus drei, der linke Lungenflügel aus zwei Lappen.


Das Gewebe der Lungen wird in einen luftführenden Teil und einen Teil, in dem der tatsächliche Gasaustausch stattfindet, unterteilt. Die luftführenden Bronchien enden in den Lungenbläschen. In diesen findet der Gasaustausch statt.



Übersicht

Wann kommt eine Lungentransplantion in Frage?

Voruntersuchungen und Warteliste

Während der Wartezeit

Die Transplantation

Nach der Transplantation

Erfolgsaussichten

Medikamente und Nachkontrollen

Das Leben mit einem transplantierten Organ


Wann kommt eine Lungentransplantation in Frage?

Verschiedenste Lungenerkrankungen im Endstadium können die Indikation für eine Lungentransplantation darstellen. Zum Zeitpunkt der Entscheidung für eine Transplantation als Therapieoption sind alle konservativen, interventionellen und erhaltenden chirurgischen Maßnahmen ausgeschöpft und trotz Fortführung der Therapie ist eine weitere Verschlechterung des Zustandes des Patienten zu beobachten.

Die Lebensqualität des Patienten ist drastisch eingeschränkt; in der Mehrzahl der Fälle bedarf der Patient einer Heimsauerstofftherapie und ist kaum noch zur Verrichtung der Dinge des alltäglichen Lebens in der Lage. Die eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit drückt sich im 6 Minuten Geh-Test aus, der dann deutlich reduziert ist.

Die Lungentransplantation stellt in solchen Fällen die einzige Therapieoption dar, um die Lebenserwartung und die Lebensqualität zu verbessern.

Grundsätzlich kann man zwei Gruppen von Lungenerkrankungen unterscheiden:
Solche, die das Lungengerüst selbst betreffen und Erkrankungen, die die Lungengefäße betreffen.

  • Chronisch Obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)
  • Alpha-1-Antitrypsin-Mangel
  • Mukoviszidose (Zystische Fibrose, CF)
  • Lungenfibrose (z.B. IPF, NSIP, EAA)
  • Bronchiektasien
  • Langerhanszell-Histiozytose (Histiozytosis X)
  • Sarkoidose
  • Lymphangioleiomyomatose
  • Primär pulmonale Hypertension
  • Sekundär pulmonale Hypertension bei Eisenmenger Syndrom
  • Sekundär pulmonale Hypertension bei chronischen pulmonalen Thromboembolien

Eine weitere Indikation für eine Lungentransplantation ist die chronische Abstoßung einer bereits transplantierten Lunge, die sich in der sogenannten „obliterativen Bronchiolitis“ ausdrückt.

 


Voruntersuchungen und Warteliste

Nach Vorstellung in der Ambulanz der Abteilung für Pneumologie des UKL oder des Herzzentrums Leipzig wird dann ein Termin für eine stationäre Aufnahme in der Universitätsklinik Leipzig vereinbart, um die für eine Lungentransplantation nötigen Untersuchungen zu vervollständigen. In diesem Aufenthalt werden dann zahlreiche labormedizinische, radiologische und interventionelle Untersuchungen durchgeführt.

Zusätzlich werden Sie den Kollegen verschiedener Fachbereiche konsiliarärztlich vorgestellt (z.B. HNO, Augenheilkunde, Dermatologie, Neurologie, Urologie/Gynäkologie, Zahnmedizin). Die obere Altersgrenze für eine Lungentransplantation beträgt in der Regel 65 Jahre. Wichtiger als das chronologische Alter sind allerdings der Allgemeinzustand der Patienten und das Funktionieren der anderen Organe.

Ziel dieser Untersuchungsreihe ist es, Gegenanzeigen für eine Lungentransplantation auszuschließen, vor der Transplantation eine Optimierung Ihres Gesundheitszustandes durchzuführen (z.B. Zahnsanierungen) und Ihr Operationsrisiko einzuschätzen.

Kontraindikationen für eine Lungentransplantation sind z.B. Tumorleiden, die nicht länger als 5 Jahre zurückliegen (mit Ausnahmen), schwere infektiöse Systemerkrankungen oder eine schwere Funktionsstörung eines anderen Organes.

Gleichzeitig erhalten Sie während des Aufenthalts die Möglichkeit, jede auftretende Frage direkt mit den ärztlichen Kollegen und den Sie begleitenden Psychologen zu besprechen.

Am Ende dieses Aufenthaltes wird die Indikation für die Aufnahme auf die Warteliste zur Lungentransplantation mit dem individuellen Risiko und die individuellen Erfolgsaussichten in der Lungentransplantationskonferenz besprochen. Diese Lungentransplantationskonferenz besteht aus dem Transplantationschirurgen, dem leitenden Pneumologen, einem unabhängigen Kollegen (derzeit dem Leiter der Kardiologie), sowie einem Beauftragten der Leitung des Universitätsklinikums. Vertretungsweise werden auch erfahrene Oberärzte in dieser Konferenz anwesend sein.

Entscheidet die Lungentransplantationskonferez, dass Sie ein geeigneter Kandidat für die Lungentransplantation sind, dann werden Sie bei Eurotransplant auf die Liste für Lungentransplantation aufgenommen.

Ein wichtiger Termin ist Ihr persönliches Aufklärungsgespräch über Ihr individuelles Operationsrisiko, die Durchführung einer Transplantation und Ihre individuellen Erfolgsaussichten. In der Pneumologie kann dies schon in der Ambulanz bei einer der ersten Vorstellungen stattfinden und wird auf Station wiederholt und ergänzt. In der Chirurgie erhalten Sie einen separaten Termin, damit Sie auch den/die Operateur/in kennenlernen und das Risiko der Operation und der direkt an die OP anschließende Intensivzeit ermessen können. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Angehörigen von Anfang an in die Behandlung mit einbeziehen und sie zu den Aufklärungsgesprächen mitbringen.

 



Während der Wartezeit

Die Wartezeit nach Aufnahme auf die Transplantationsliste stellt eine schwierige Zeit für Sie und Ihre Angehörigen und Freunde dar. Durch die bestehende Organknappheit lässt sich keine Vorhersage über die Dauer des Wartens abschätzen, die zwischen wenigen Wochen bis zu mehrere Monate betragen kann. Wir stehen Ihnen in dieser Zeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Sie sollten auch bestehende Angebote wie Gespräche mit bereits transplantierten Patienten, Selbsthilfegruppen und Psychologen annehmen.

Wir werden in dieser Zeit mit Ihnen in telefonischem und persönlichem Kontakt stehen. Bei regelmäßigen Terminen in der pneumologischen Ambulanz der Abteilung für Pneumologie werden die weiterbestehende Indikation zur Transplantation und die Transplantationsfähigkeit überprüft. Sollten Sie Ihre Einwilligung zur Transplantation zurückziehen, bitten wir Sie, uns davon sofort in Kenntnis zu setzen.

Sie sollten sich in der Zeit des Wartens gesund und ausgewogenen ernähren, übertriebene körperliche Überanstrengung genauso vermeiden wie ständige Schonung und Ihre erlernten physiotherapeutischen Übungen aus der Zeit Ihres stationären Aufenthaltes zu Hause oder bei einem Therapeuten weiter fortführen, um sich für die bevorstehende Operation so fit wie möglich zu halten.

Es ist wichtig, dass Sie uns über akute gesundheitliche Veränderungen sofort in Kenntnis setzen, da dann ggf. eine Überprüfung Ihrer derzeitigen Operationsfähigkeit notwendig werden kann. Sollte dies der Fall sein, werden Sie für diesen Zeitraum als „NT“, d.h. nicht transplantabel gemeldet. Dieser Zustand muss nicht von Dauer sein und dient auch dazu, Ihr Leben zu schützen und nicht durch Komplikationen den Erfolg der Lungentransplantation zu gefährden.

Um Sie über ein für Sie bestehendes Organangebot zu informieren, ist es unverzichtbar, dass Sie über eine ständig erreichbare Mobilnummer sowie einen Festnetzanschluss verfügen. Ein nicht erreichbarer Patient verpasst womöglich die Chance auf eine Transplantation und damit auf ein „zweites Leben“. Sollte sich Ihre Kontaktnummer ändern, bitten wir Sie, uns umgehend in Kenntnis zu setzen. Denke Sie daran: Ihr Mobiltelefon ist Ihre direkte Lebensversicherung!




Die Transplantation

Organspende   Die bei Eurotransplant eingegangen Daten eines Spenders werden mit allen vorliegenden Daten potentieller Empfänger verglichen. Neben der Blutgruppe und der Größe des Patienten spielt der aktuelle Schweregrad der Erkrankung eine entscheidende Rolle. Seit 2011 wird die aktuelle Liste der Empfänger durch den sog. LAS (lung allocation score) errechnet, in den viele verschiedene Werte einfließen. Dieses Scoring-System setzt sich zu zwei Dritteln aus der Dringlichkeit zu einer Lungentransplantation und zu einem weiteren Drittel aus der Erfolgsaussicht nach der Lungentransplantation zusammen. Dadurch ist ein objektives Ergebnis nach der Suche des dringlichsten Empfängers garantiert.

Werden Sie von Eurotransplant als dringlichster Empfänger ermittelt, wird umgehend unser Transplantationsdienst, der jederzeit erreichbar ist, darüber informiert. Dieser kann dann anhand der ihm übermittelten Daten in Rücksprache mit dem Leiter der Lungentransplantation eine Vorentscheidung für oder gegen ein angebotenes Organ treffen, je nach Situation und Eignung.

Im Falle einer positiven Entscheidung erfolgt dann sofort die Information des potentiellen Empfängers - Sie erhalten einen entscheidenden Anruf! Dieser Anruf kann 24 Stunden am Tag eintreffen und wir bitten Sie dann, vor allem Ruhe zu bewahren. Sie werden vom Rettungsdienst zu Hause abgeholt und in unser Zentrum gebracht. Wenn Sie in der Klinik angekommen sind, werden die letzten Vorbereitungen getroffen und Sie erhalten nochmals ein ausführliches Gespräch über den weiteren Ablauf. Außerdem wird ihre OP-Fähigkeit noch einmal überprüft.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Organentnahmeteam des Herzzentrums Leipzig in der Regel schon zum Entnahmeort unterwegs. Dort wird dann durch kritische klinische Untersuchung der potentiellen Spenderlunge die endgültige Entscheidung über die Organentnahme getroffen. Dies bedeutet im Einzelfall, dass auch einmal ein Organ abgelehnt werden kann. Wir wissen, dass dies für die Patienten meist eine große Enttäuschung ist, aber noch wichtiger ist, dass wir nicht geeignete Organe für Sie ablehnen. Daher sollten Sie sich auch darauf gefasst machen, dass bis zur Zustimmung des Entnahmeteams vor Ort auch eine Entlassung nach Hause ohne erfolgte Transplantation möglich ist.

Bei einer positiven Entscheidung durch einen erfahrenen Chirurgen für das Organ werden im Herzzentrum Leipzig die letzten Vorbereitungen für die Transplantation getroffen, Sie werden von den Pflegekräften der Transplantationsstation in den Operationssaal gebracht und die Einleitung der Anästhesie wird begonnen.

Ablauf der Transplantation

Eine Lungentransplantation kann als Einzellungen- oder Doppellungentransplantation erfolgen. Die Art des Eingriffs richtet sich neben möglichen Voroperationen und körperlichen Gegebenheiten vor allem nach der zugrundeliegenden Lungenerkrankung des Patienten. Über die für Sie am besten geeignete Operationsmethode entscheidet der Transplantationschirurg.

Eine Lungentransplantation ohne den Einsatz einer so genannten ECMO, bei der eine Maschine vorübergehend die vollständige Atemfunktion übernimmt, ist nur möglich, wenn die zweite Lunge in der Lage ist, den Körper während des Austausches ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Ist dies nicht möglich, muss die Operation unter Zuhilfenahme einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden.

Sobald die Spenderlunge im Operationssaal ist, wird Ihre eigene, erkrankte Lunge aus dem Brustkorb gelöst und entfernt. Danach werden zuerst die Bronchien, anschließend die Lungenarterien der Spenderlunge mit den entsprechenden Strukturen beim Empfänger und am Schluss die Lungenvenen mit einem Stück des Herzvorhofes verbunden. Nachdem der Blutstrom freigegeben wird, nimmt die neue Lunge ihre Arbeit auf.



Nach der Transplantation

Im Anschluss an die Operation werden Sie beatmet auf die Intensivstation verlegt. In der folgenden Zeit stehen eine schonende Beatmung mit rascher Entwöhnung vom Beatmungsgerät, die Stabilisierung des Kreislaufes, eine adäquate Schmerztherapie sowie eine frühzeitige physiotherapeutische Therapie im Vordergrund.

Bei einem optimalen Verlauf können Sie bereits wenige Stunden nach der Transplantation extubiert werden und selbständig atmen. Die meisten Patienten spüren die Erleichterung beim Atmen sofort und stellen rasch mit großer Freude fest, dass die bläuliche Färbung ihrer Nägel und Lippen bereits eine rosige Farbe angenommen hat. Bereits ab den ersten eigenen Atemzügen werden Sie von den Kollegen der Physiotherapie darin unterstützt, durch tiefe und ruhige Atemzüge Ihre Lunge optimal zu belüften und so Infektionen oder Verklebungen vorzubeugen.

Ziel ist es, die Bettlägerigkeit so kurz wie möglich zu halten, um dadurch eine weitere Infektionsprophylaxe durch eine bessere Belüftung der Lungen zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind nur möglich, wenn die Ihnen zur Verfügung gestellte Schmerzmedikation adäquat ist. Daher beantworten Sie Fragen bezüglich der Schmerzen immer ehrlich und korrekt. Sie sollen schmerzfrei tief durchatmen können, um eine Schonatmung zu vermeiden. Sie brauchen keine Angst vor der häufig gefürchteten Abhängigkeit von Schmerzmitteln zu haben. Wenn die Schmerzmittel richtig eingesetzt werden, besteht dieses Risiko nicht.

Regelmäßige Bronchoskopien zur Beurteilung der Nahtverhältnisse an den bronchialen Verbindungen (Nähten), dem Ausmaß von Sekret in den Atemwegen und der Begutachtung der Schleimhaut sind am Anfang täglich und dann in immer größer werdenden Abständen notwendig. Einzelne Lungenspiegelungen (Bronchoskopien) vor Verlegung in die Anschlussheilbehandlung werden durch die Kollegen der Abteilung für Pneumologie durchgeführt, die Sie nach Ihrer Transplantation weiterbetreuen werden.




Erfolgsaussichten

Die meistern schwer lungenkranken Patienten haben zum Zeitpunkt der Lungentransplantation bereits eine lang dauernde Erkrankung hinter sich mit häufigen Arztbesuchen und regelmäßigen Klinikaufenthalten. Die Lungentransplantation führt zu einer erheblichen Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität.

Die seelischen Befindlichkeiten nach einer Transplantation sind für die Patienten kein leichter, aber doch ein Weg in ein besseres Leben. Die neue Lunge wird als „eigen“, die Lungentransplantation als der Beginn eines neuen Lebens akzeptiert, das man nun bewusster führt als vergleichsweise vor der Transplantation.

Lungentransplantierte haben gute Chancen, dieses neue Leben über viele Jahre zu genießen. Die Transplantationsmedizin hat im letzten Jahrzehnt enorme Fortschritte gemacht. Ziel der Forschung ist es vorallem, die Nebenwirkungen der Medikamente zu minimieren und die chronische Abstoßung zu reduzieren. Hier gibt es vielversprechende neue Therapieansätze, denn gerade die chronische Abstoßeung des transplantierten Organs kann wieder zu einer ständig zunehmenden Einschränkung der Lungenfunktion führen, die gegebenenfalls eine erneute Transplantation (man spricht dann von einer Re-Transplantation) notwendig machen kann.




Medikamente und Nachkontrollen

Seit der Einführung spezieller Immunsuppressiva (= Medikamente, die die körpereigenen Abwehrkräfte reduzieren), in den frühen 1980er Jahren konnten die Überlebensraten bei transplantierten Patienten entscheidend verbessert werden.

Diese Immunsuppressiva sind aber leider nicht so spezifisch, dass sie nur die Reaktion des Körpers auf das fremde Organ verhindern; sie reduzieren auch insgesamt die Immunantwort des Körpers auf Eindringlinge von außen – also auch die Reaktionen auf Bakterien, Viren oder Pilzen. Deswegen ist die Kombination und die Dosierung der Immunsuppression permanent ein Balanceakt zwischen der Unterdrückung der Abstoßungsreaktionen einerseits und dem Risiko der damit verbundenen erhöhten Infektanfälligkeit andererseits. Meist kann die Menge und Anzahl an immunsuppressiven Medikamenten, im Verlauf der Zeit nach der Transplantation schrittweise verringert werden. Die erste Einstellung und Auswahl der Medikamente, sowie die ersten Erklärungen zur Einnahme und Überwachung erhalten Sie in unserem Zentrum.

Nach Abschluss der operativen Behandlung folgt eine Anschlussheilbehandlung in einem spezialisierten Reha-Zentrum, um Sie in jeder Beziehung auf den Alltag vorzubereiten. Wenn SIe von dort nach Hause gehen, haben Sie schon den ersten Termin zu einer Nachuntersuchung in der Lungentransplantationsambulanz erhalten. Diese finden Sie in den Räumen der Abteilung Pneumologie des UKL.

Bei diesen Terminen wird vor allem die Funktion der Lunge geprüft, sowie anfangs häufiger, später seltener Lungenspiegelungen und Blutentnahmen durchgeführt. Eventuell müssen ein Ultraschall oder auch eine Röntgenuntersuchung ergänzt werden. Bei speziellen Fragestellungen kann eine Biopsie notwendig werden, zumeist wird dann auch eine CT-Untersuchung des Brustkorbes geplant.

Bei stabiler Transplantatfunktion werden schnell die Abstände zwischen den Kontrollen länger, bis der dann feste Abstand von drei Monaten erreicht ist. Eine wöchentliche Blutabnahme zur Bestimmung der Blutspiegel der Immunsuppressiva kann beim Hausarzt vorgenommen werden. 


 


Ratgeber für das Leben mit einem transplantierten Organ

Für das Leben mit einem transplantierten Organ haben wir einen Leitfaden zusammengestellt.



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