UKL-Infoveranstaltung zum Thema Darmkrebs am 1. März

Im vergangenen Jahr erkrankten in Deutschland laut Krebsregister etwa 34.000 Männer und rund 28.000 Frauen an Darmkrebs – eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen überhaupt.

Den Auftakt zum "Darmkrebsmonat März" bildet am Mittwoch, 1. März, eine Info-Veranstaltung am Universitätsklinikum Leipzig.

Den Auftakt zum Den Auftakt zum "Darmkrebsmonat März" bildet am Mittwoch, 1. März, eine Info-Veranstaltung am Universitätsklinikum Leipzig.
Foto: Stefan Straube
Die Veranstaltung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Ines Gockel, Geschäftsführende Direktorin der Klinik für Viszeral, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, konnte als hochkarätigen Gastredner Prof. Jürgen F. Riemann gewinnen. Der emeritierte Internist und Gastroenterologe ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, die sich der Früherkennung von Darmkrebs verschrieben hat. Er referiert zu Neuerungen in der Darmkrebsvorsorge. Zuvor spricht die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch ein Grußwort als Schirmherrin.

Deutschland liege bei den Raten für Neuerkrankungen im internationalen Vergleich mit an der Spitze, so Prof. Gockel, verantwortlich dafür seien unter anderem Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.„Wir möchten daher auf die Wichtigkeit der Vorsorge hinweisen. Der Krebs soll schließlich erst gar nicht entstehen. Ist er es doch, beschreiben wir die Möglichkeiten minimal-invasiver Behandlung. Und auch um die Komponente der erblichen Formen des Darmkrebses soll es gehen“, umreißt Dr. Boris Jansen-Winkeln, Leitender Oberarzt Viszeralchirurgie, die Schwerpunkte des Abends.

Dr. Roland Kuchta von der Gastroenterologischen Schwerpunktpraxis am Johannisplatz in Leipzig spricht über den „Einfluss der Vorsorgekoloskopie auf Inzidenz und Überleben des Darmkrebses“. Anschließend stellt Dr. Jansen-Winkeln die Möglichkeiten minimal-invasiver Operationen bei Darmkrebs vor: „Das ist eine unserer Kernkompetenzen. Wir haben eine breite Expertise und nutzen am UKL alle modernen Methoden, um diesen Krebs zu behandeln.“ Abschließend referiert Prof. Joachim Mössner, Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Rheumatologie am UKL, über personalisierte Therapie und Überwachungsstrategien bei erblichen Formen des Darmkrebses.
Den Abend beschließt eine Podiumsdiskussion mit den Referenten und weiteren Krebs-Experten.

 

Informationsveranstaltung zum Thema „Darmkrebs“ für Patienten und Interessierte
Mittwoch, 1. März, 18 bis 20 Uhr
Hörsaal im Haus 4
Liebigstraße 20