Aktuelle Promotionsangebote

Institut für Virologie
Titel:
Die Auswirkung einer Virusinfektion auf das Genexpressionsprofil undifferenzierter und sich differenzierender induzierter pluripotenter Stammzellen

Inhalt / Beschreibung:
Humane induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) können als in vitro Zellkulturmodell für die frühen Schritte der menschlichen Embryonalentwicklung angesehen werden. Sie entsprechen dem Blastozystenstadium und können nach Induktion einer Differenzierung ein gastrulationsähnliches Stadium erreichen. Daher sollen iPSCs in der experimentellen Doktorarbeit als ein Modellsystem für kongenitale Virusinfektionen eingesetzt und an dem mit Fehlgeburten assoziierten Coxsackievirus und dem teratogenen Rötelnvirus vertiefend untersucht werden. Grundlage hierfür bildet eine Transkriptomanalyse Virus infizierter iPSCs und daraus gewonnener endo-, ekto- und mesodermaler Linien. Die Daten der Transkriptomanalyse sollen über eine quantitative Echtzeit-PCR und Westernblotanalysen bestätigt werden.

Voraussetzungen:
Wichtige Voraussetzungen für die Annahme als Doktorand / Doktorandin sind ein bestandenes Physikum sowie Begeisterung für Laborarbeiten, insbesondere an Methoden der Zell- und Molekularbiologie. Ein zeitnaher Beginn der Laborarbeit ist wünschenswert. Alle notwendigen Methoden sind im Labor etabliert.

Zeitraum:
Ein Semester mit den anschließenden Semesterferien

Interessenten melden sich bitte bei:
Dr. Claudia Claus
Institut für Virologie
Tel. 0341/97-14321
E-Mail: claudia.claus@medizin.uni-leipzig.de

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – AG Prof. Dr. Antje Körner
Titel:
Funktionelle Charakterisierung einer neuen Mutation im Leptin-Rezeptor

Inhalt / Beschreibung:
Das vom Fettgewebe sezernierte Adipokin Leptin signalisiert zentral im Hypothalamus den Energiestatus des Körpers und bewirkt eine Hemmung der Nahrungsaufnahme. Mutationen in den Genen für Leptin (LEP) und Leptin-Rezeptor (LEPR) sind als sehr seltene Ursachen für eine monogen bedingte, massive und früh im Kindesalter einsetzende Adipositas bekannt. Wir haben eine neue Mutation im LEPR bei einem jungen Mädchen identifiziert.
Die Arbeit beinhaltet die funktionelle Charakterisierung dieser Mutation und entsprechend die Klonierung des Wildtyp und mutierten LEPR, die Überprüfung des korrekten Einbaus in der Zellmembran, sowie des potentiellen Funktionsverlusts über eine Überprüfung der Aktivierung der Signalkaskade.

Zeitraum:
Die experimentellen Arbeiten sollen innerhalb eines Semesters durchgeführt werden.

Interessenten melden sich bitte bei:
Prof. Dr. med. Antje Körner
Klinik und Poliklinik für für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Leipzig AöR
Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig
Tel. 0341/97-26500
E-Mail: Antje.Koerner@medizin.uni-leipzig.de

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Titel:
Neurodegeneration nach intraperitonealer CO2-Applikation

Inhalt / Beschreibung:
Minimal invasive Techniken werden heute regelmäßig in der Kinderchirurgie eingesetzt. Dazu gehören laparoskopische und thorakoskopische Eingriffe. Bei diesem Vorgehen wird CO2 (Kohlenstoffdioxid) in den Bauch- oder Brustraum geleitet, um einen Arbeitsraum zu schaffen. Kurz- oder auch langfristige Nebenwirkungen dieser CO2-Einleitung auf die Gehirnentwicklung von Neugeborenen und Kleinkindern sind bisher kaum untersucht. Ziel unserer Versuchsreihe ist die Etablierung eines neonatalen Kleintiermodells, um mögliche Auswirkungen mittels Western Blot, Immunhistochemie und Verhaltensstests zu untersuchen.
Die Versuchsreihe wird in mehrere Teilprojekte gegliedert und interessierte Studenten sorgfältig eingearbeitet. Wir erwarten überdurchschnittliches Engagement, ein abgeschlossenes Physikum sowie die Bereitschaft, mit Versuchstieren zu arbeiten.

Zeitraum:
Dauer der Experimente ca. 1 Jahr

Interessenten melden sich bitte bei:
Dr. rer. nat. Anne Suttkus
Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Leipzig AöR
Direktor: Prof. Dr. med. Martin Lacher
Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig
Tel. 0341/97-26515
E-Mail: anne.suttkus@medizin.uni-leipzig.de

Department für Hepatobiliäre Chirurgie und Viszerale Transplantation - Forschungslabor am SIKT
Titel:
Untersuchung von Regenerationsprozessen im in vitro-Modell der Fettleber

Inhalt / Beschreibung:
Die Fettleber (Steatosis hepatis) ist ein stark zunehmendes Gesundheitsproblem, welches mit dem Trend zu einer ungesunden Ernährung assoziiert wird. Chirurgisch notwendige Eingriffe an der Leber sind bei gleichzeitig bestehender Steatosis hepatis und Steatohepatitis mit einem erhöhten Komplikationsrisiko verbunden. Postoperativ kann es zu einer verminderten Leberregeneration kommen, sodass eine Leberinsuffizienz und schlimmstenfalls der Tod des Patienten resultiert.
Im Rahmen der hier ausgeschriebenen, experimentellen Doktorarbeit sollen primäre humane Hepatozyten (PHH) anhand eines etablierten Protokolls aus Leberteilresektaten isoliert werden. Die Zellen werden für die Generierung eines dreidimensionalen in vitro Steatose Modells durch Behandlung mit freien Fettsäuren verfettet. Mithilfe verschiedener biochemischer und molekularbiologischer Methoden wie Western Blot und RT-PCR sowie mit mikroskopischen Methoden und Live Cell Imaging werden die Kinetik von Ver- und Entfettung der Zellen sowie deren Viabilität und regenerativen Kapazitäten untersucht.

Zeitraum:
Dauer der Experimente ca. 1 Jahr

Interessenten melden sich bitte bei:
Dr. rer. nat. Georg Damm
Department für Hepatobiliäre Chirurgie und Viszerale Transplantation
Forschungslabor am SIKT
Philipp-Rosenthal-Strasse 55, 04103 Leipzig
Tel. 0341/97-39656
E-Mail: georg.damm@medizin.uni-leipzig.de

Klinik für Gastroenterologie und Rheumatologie
Titel:
Sequenzanalyse von Hepatitis-B-Virus-RNA bei Patienten mit antiretroviraler Therapie

Zeitraum / Voraussetzungen:
Voraussetzungen sind ein bestandenes Physikum sowie das Interesse am experimentellen Arbeiten mit molekularbiologischen Methoden. Die Einarbeitung in die Methodik und die Betreuung erfolgen im Forschungslabor der Hepatologie. Ein sofortiger Beginn der Laborarbeit wäre wünschenswert. Insgesamt ist von einem Zeitvolumen von einem Semester inklusive Semesterferien für die Laborarbeiten (6-7 Monate) auszugehen.

Interessenten melden sich bitte bei:
Dr. med. Florian van Bömmel
Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie
Liebigstr. 20, 04103 Leipzig
Tel. 0341-97 12 230, Fax -97 12 339 (Sekretariat Frau Frank)
E-Mail: Florian.vanboemmel@medizin.uni-leipzig.de

Herzzentrum Leipzig - Klinik für Kinderkardiologie
Titel:
Selbstorganisation des Myokards durch parakrine und direkte Interaktion von Fibroblasten und Kardiomyozyten

Inhalt / Beschreibung:
Bei dieser Promotionsarbeit handelt es sich um eine experimentelle Arbeit mit klinischem Hintergrund. Es sollen Zellkulturen von Kardiomyozyten und Fibroblasten angelegt werden. Diese Zellen wachsen, getrennt durch eine mikroporöse Membran, zusammen auf und stehen durch Zell-Zell-Kontakte miteinander in Verbindung. Durch histologische, proteinbiochemische und PCR-Untersuchungen soll dann der Einfluss von Fibroblasten auf die Kardiomyozyten untersucht werden.
Die dazu notwendigen Methoden sind in unserem Labor alle etabliert und der Student/die Studentin wird sorgfältig eingearbeitet.
Dauer der Experimente: ca. 1 Jahr.

Interessenten melden sich bitte bei:
PD Dr. med. Aida Salameh
Herzzentrum Leipzig - Klinik für Kinderkardiologie
Strümpellstr. 39, 04289 Leipzig
Tel: 0341 / 865-1633
E-Mail: aida.salameh@med.uni-leipzig.de