Uniklinik Leipzig übernimmt medizinische Betreuung der Fecht-WM

Pressemitteilung vom 08.10.2005

Das Universitätsklinikum Leipzig ist der medizinische Partner der in Leipzig stattfindenden Weltmeisterschaft in Fechten. Für die rund 4.000 Aktiven und Offiziellen der Weltmeisterschaft wurde in der Arena Leipzig ein Medizinischer Service eingerichtet. Während der gesamten Dauer der Weltmeisterschaft sind dort ein Spezialist für Unfallchirurgie und ein Spezialist für Anästhesiologie / Intensivmedizin bzw. für Innere Medizin in ständiger Bereitschaft. Ihnen stehen Krankenpflegerinnen und ein Physiotherapeut zur Seite.


Prof. Dr. Christoph Josten, Direktor der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Leipzig, unter dessen Leitung der Medizinische Service zur Fecht-WM organisiert wurde, ist zuversichtlich, dass die meisten medizinischen Notfälle vor Ort betreut werden können: „Die Erfahrungen aus zurückliegenden Jahren zeigen, dass es nur selten schwere Notfälle gibt. Kleinere Blessuren oder z. B. Kreislaufprobleme versorgen wir direkt in der Arena. Unsere Ärzte sind mit allem Nötigen ausgestattet. Bei schweren Notfällen sichern wir die Erstversorgung und bringen die Patienten danach in die Uniklinik. Hier steht dann das gesamte Know-how und die Infrastruktur eines Maximalversorgungskrankenhauses zur Verfügung.“


Josten, der selbst aktiver Fechter war und es im Saarland in der Herren-Florett-Mannschaft immerhin bis zum Landesmeister brachte, lobt die gute und enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Weltverbandes FIE für die Medizinische Betreuung, Dr. Ezequiel Rodríguez, und den Dopingbeauftragten der FIE. „Wir konnten im Vorfeld alle Fragen klären und werden auch während der WM in ganz engem Kontakt stehen.“



Das Universitätsklinikum Leipzig hat sich als fester Partner für die medizinische Betreuung von sportlichen Großveranstaltungen in Leipzig etabliert. Schon zum FIFA Confederations Cup im Juni stellte das Klinikum den medizinischen Service sicher und auch zur WM 2006 selbst ist das Universitätsklinikum wieder offizieller FIFA-Partner.


„Wir haben hervorragende Ärzte in allen medizinischen Fachrichtungen, sehr gutes Pflegepersonal, optimale technische und infrastrukturelle Bedingungen, eine von Europas modernsten Notfallaufnahmen mit einer hohen Kapazität, die interdisziplinär betrieben wird und befinden uns mitten in der Stadt“, zählt Prof Josten die Vorteile auf, die das Klinikum den Veranstaltern von Großer-eignissen bieten kann. „Wir stehen in engem Kontakt zu den Weltverbänden und deren medizinischen Beauftragten und können die Vorgaben, die die Verbände machen, sofort umsetzen. Das ist für die Verantwortlichen von großer Bedeutung. Und die Aktiven selbst sind medizinisch bei uns in den besten Händen. Auch das zählt.“


Heute, 9:20 Uhr, mussten die Ärzte zum ersten Mal aktiv werden: Ein Fechter aus Estland hatte sich eine Schnittverletzung an der Hand zugezogen, die vor Ort behandelt wurde.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.