Statement des UKL-Vorstands zum ver.di Warnstreik

Pressemitteilung vom 07.03.2017
Für Mittwoch, den 8. März 2017, hat ver.di am Universitätsklinikum Leipzig zu einem Warnstreik in den frühen Vormittagsstunden aufgerufen.

Die Patientenversorgung am UKL ist auch in dieser Zeit sowohl ambulant als auch stationär  gewährleistet; die Vorkehrungen dazu wurden in den Kliniken getroffen.   Ebenso wird die Versorgung von Notfällen sichergestellt. "Jeder Patient wird entsprechend versorgt", betont Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des UKL.

Das UKL respektiere das Streikrecht der Beschäftigten als Grundrecht. "Wir haben aber auch gleichzeitig einen Versorgungsauftrag, dem wir gerecht werden müssen", so Prof. Fleig. "Wir gehen im  Interesse unserer Patienten als auch unserer Beschäftigten davon aus, dass wir in den weiteren Verhandlungen schnell zu einer konstruktiven Lösung finden werden."   

Hintergrund für den Warnstreik sind die aktuellen Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem UKL zu Tarifsteigerungen für die nicht-ärztlichen Beschäftigten am UKL.  Zuletzt erhielten  die Beschäftigten am UKL in 2015 und 2016 insgesamt 9 Prozent mehr Gehalt, die letzte Steigerung erfolgte dabei im November 2016.    

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.