Technische Havarie führte zu Stromausfall am UKL

Pressemitteilung vom 06.12.2016
Leipzig. Am frühen Morgen des 6. Dezembers 2016 kam es aufgrund eines Kurzschlusses mit minimalem Schmorbrand in einem Technikraum im Untergeschoß zu einer technischen Havarie mit einer Einschränkung in der Stromversorgung am Universitätsklinikum Leipzig. Betroffen war Haus 4 mit den operativen Kliniken und der Röntgendiagnostik.

Eine Gefährdung für Patienten oder Mitarbeiter bestand nicht. Die Feuerwehr war unverzüglich vor Ort und sicherte die Brandstelle, an der eine starke Rauchentwicklung aufgetreten ist.
In der Folge wurde ab 7 Uhr der Normalbetrieb im UKL vorübergehend eingestellt, da der zentrale Operationssaal und die Röntgendiagnostik sowie interne Transportsysteme nicht vollständig einsatzfähig waren. Gleichzeitig meldete sich das Universitätsklinikum mit der Notaufnahme als Anlaufstelle für die Versorgung von Notfällen ab. Durch die Nutzung von Ausweichkapazitäten in den nicht von den Einschränkungen betroffenen Operationssälen im Department für Kopf- und Zahnmedizin sowie im Frauen- und Kinderzentrum war die Notfallversorgung der Patienten parallel durchgehend sichergestellt.
Kurz vor 9 Uhr konnte die Stromversorgung wieder sichergestellt werden, der operative Betrieb im zentralen Operationssaal bleibt vorübergehend bis zur endgültigen Absicherung der vollständigen technischen Leistungsfähigkeit noch bis Mittag eingeschränkt.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.