Für Hobby- wie für Rettungstaucher: 8. Leipziger Tauchmedizinfortbildung

Vorträge, praktische Rettungsübungen und ein Workshop in der Druckkammer

Pressemitteilung vom 19.10.2016
Leipzig. Bei der 8. Leipziger Tauchmedizinfortbildung am 22. und 23. Oktober können Berufstaucher, Rettungsschwimmer, Tauchärzte und Notärzte, aber auch Freizeittaucher und Tauchlehrer ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse in der Notfallbehandlung auffrischen. Geplant sind unter anderem ein Praxisworkshop in der Druckkammer, Rettungsübungen in der Schwimmhalle und Erste Hilfe-Trainings. Etwa 100 Teilnehmer werden erwartet.
Bild vergrößern Oberarzt Dr. Karsten Kluba in der HBO-Druckkammer. HBO steht für "hyperbare Sauerstofftherapie".
Foto: Stefan Straube / UKL
 

Die gemeinsame Veranstaltung des Universitätsklinikums Leipzig, der Wasserwacht Leipzig des DRK als Kooperationspartner und des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) hat mittlerweile ihren festen Platz am UKL.

"Wir bieten an zwei Tagen ein breites Spektrum an  Vorträgen zu relevanten Themen rund ums Tauchen an. Am Sonntag gibt es noch dazu die Möglichkeit, an Rettungsübungen in einem Schwimmbad teilzunehmen und die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse nach den neuesten Leitlinien in Theorie und Praxis  aufzufrischen. Dazu erfahrene Kursleiter aus dem Hyperbarmedizinischen Zentrum des UKL, langjährig tätige Notärzte sowie Kollegen der Wasserwacht Leipzig des DRK und des VDST", berichtet Dr. Karsten Kluba, Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKL und Leiter des Hyperbarmedizinischen Zentrums.

Ziel der Veranstaltung sei, so Dr. Kluba, allen Interessierten die breite Palette tauchmedizinischer Behandlung von den Erstmaßnahmen bis zur hochspezialisierten Tauchunfallbehandlung im Druckkammerzentrum des Hyperbarmedizinischen Zentrums darzustellen. Nicht zu kurz komme natürlich auch der fachliche Austausch zwischen Hobby- und Profitauchern in einer bewusst familiären Atmosphäre.

Seit seiner Eröffnung im Januar 2015 hat sich das Hyperbarmedizinische Zentrum nach Ansicht seines Leiters bereits als Ausbildungsstätte mit zahlreichen Kursen und Veranstaltungen rund um die Tauchmedizin und Druckkammertherapie etablieren können. "Diesen Wissenstransfer", sagt Dr. Kluba, "sehe ich als enorm wichtigen Baustein, um die Sicherheit unserer Taucher zu verbessern."

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Markus Bien.