Hüft- und Wirbelsäulenerkrankungen bei Kindern

Symposium widmet sich Kinderorthopädie und Kindertraumatologie

Pressemitteilung vom 23.09.2016
Leipzig. Erkrankungen der Hüften und der Wirbelsäule treten nicht nur im Alter auf, auch Kinder sind davon betroffen. Diese oftmals angeborenen Erkrankungen aber auch erworbene Verletzungen bedürfen einer besonderen Versorgung, denn anders als bei Erwachsenen befinden sich die kleinen Patienten noch im Wachstum. Diesen speziellen Aufgaben der Kinderorthopädie und Kindertraumatologie widmet sich am Samstag das 17. Knochen- und Knorpelsymposium am Universitätsklinikum Leipzig.

Mit etwa 150 Teilnehmern erwarten am 24. September die Orthopäden des Universitätsklinikums Leipzig zum eintägigen Symposium mehr Besucher als in den Vorjahren. "Unser díesjähriges Thema steht trotz seiner Bedeutung immer ein wenig im Schatten anderer, spricht aber eine ganze Reihe von Spezialisten an, von den Orthopäden/Unfallchirurgen und Chirurgen bis zu den Kinderärzten", so Prof. Christoph-E. Heyde, Organisator und Leiter des Symposiums.
Im Zentrum stehen dabei Erkrankungen und Verletzung der Hüfte und Wirbelsäule, aber auch des Knies und des Fußes bei Kindern. Deren Behandlung erfordert Erfahrung und das Wissen um die Besonderheiten des wachsenden Skeletts. "Es gibt die angeborenen Hüftfehlstellungen und andere sehr spezifische Erkrankungen bei Kleinkindern, um nur einige Punkte zu nennen", sagt Heyde, Leiter des Bereichs Wirbelsäulenchirurgie am UKL. "Die Behandlungsmöglichkeiten sind dabei heute sehr gut, denn dank der neuen Früherkennungsmethoden vom Hüftultraschall bis zu den Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter werden viele der Erkrankungen früh erkannt und können so auch sehr gut häufig ohne Operationen behandelt werden."

"Kinderorthopädie und Kindertraumatologie"
17. Knochen- und Knorpelsymposium am Universitätsklinikum Leipzig
24. September 2016
9.00 -14.00 Uhr
Hörsaal Haus 4

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.