„Blutbeutel-Tausch“ am Weltblutspendetag in der UKL-Blutbank

Prominente Spender gehen mit gutem Beispiel voran

Pressemitteilung vom 10.06.2016
Leipzig. Anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni lädt die UKL-Blutbank am kommenden Dienstag in allen geöffneten Abnahmestellen zu einem "Blutbeutel-Tausch" der besonderen Art ein. Jeder Spender kann an diesem Tag einen 450-Milliliter-Beutel seines Blutes gegen einen roten Blut(stoff)beutel der Blutbank "eintauschen".
Bild vergrößern Gingen mit gutem Beispiel voran und spendeten Blut: (v.l.n.r.) Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des UKL, Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Schule der Sadt Leipzig und Björn Steigert, Geschäftsführer der LVDG.
Foto: Stefan Straube/ UKL
 

Bereits am Freitag, 10. Juni, gingen Leipziger Persönlichkeiten mit gutem Beispiel voran: Unter anderem spendeten Prof. Dr. med. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand UKL, Prof. Dr. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig und Björn Steigert, Geschäftsführer der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft, und bekamen als Dankeschön einen roten Beutel überreicht.

"Jede Blutspende rettet Leben, das weiß zwar jeder - aber es braucht doch oft einen Anlass wie jetzt den Weltblutspendetag, um es dann wirklich auch selbst zu tun", sagte Björn Steigert. Nach wenigen Minuten schon hatte er seinen persönlichen Beitrag geleistet, ebenso wie Prof. Fabian. "Blutspenden ist eine wichtige Grundlage für die medizinische Versorgung der Bevölkerung", so der Bürgermeister, "deshalb bin ich heute gern hier, auch, um andere zu ermuntern und zu ermutigen."

Blut spenden kann fast jeder, der zwischen 18 und 68 Jahre alt ist, mindestens 50 kg wiegt und sich gesundheitlich fit fühlt. Zur Spende bitte den Personalausweis mitbringen!
Die Mitarbeiter der Blutbank freuen sich auf viele Spender.

Weltblutspendetag:
Der Österreicher Karl Landsteiner gilt als Entdecker der Blutgruppen und begründete damit die moderne Transfusionsmedizin. Seit 2004 wird ihm zu Ehren an seinem Geburtstag der Weltblutspendetag begangen. Landsteiner wurde am 14. Juni 1868 in einem Wiener Vorort geboren. Im Jahr 1901 stellte er nach intensiven Beobachtungen fest, dass Blut und Blutplasma nicht zufällig, sondern nach bestimmten Regeln verklumpen. Folglich teilte er es in drei Blutgruppen ein: A, B und C - letztere ist die heutige Blutgruppe 0. Wenig später ergänzten seine Kollegen in der Wiener Ärzteschaft die bereits erhaltenen Ergebnisse um die Blutgruppe AB. Für seine bahnbrechende Forschung erhielt Karl Landsteiner 1930 den Nobelpreis. Zehn Jahre später entdeckte er darüber hinaus noch die Rhesusfaktoren und reduzierte damit die Unverträglichkeiten einer Blutgabe auf ein Minimum.

Kontakt:
Universitätsklinikum Leipzig
Institut für Transfusionsmedizin, Blutbank
Johannisallee 32, Haus 8, 04103 Leipzig
Stefan Schleicher, Öffentlichkeitsarbeit Blutbank
Tel. 0341 - 9725458
www.blutbank-leipzig.de

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