Leben mit Zystennieren

Pressemitteilung vom 26.04.2005
Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Betroffenen, Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern
Zeit 30. April 2005, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort Universitätsklinikum Leipzig
Selbständige Abteilung für Sozialmedizin
Riemannstraße 32
04107 Leipzig

Am kommenden Sonnabend (30. April 2005) lädt das Universitätsklinikum Leipzig Betroffene und Interessierte zur Veranstaltung „Leben mit Zystennieren – Ursachen, Familie und sozialrechtliche Aspekte“ zu einem Erfahrungs- und Gedankenaustausch ein.


Tag: 30. April 2005

Zeit: 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Universitätsklinikum Leipzig

Selbständige Abteilung für Sozialmedizin

Riemannstraße 32

04107 Leipzig


Frau Dr. Katrin Peschel (Nephrologin) wird über die Ursachen der lebensbedrohlichen Krankheit informieren. Die Diplom-Psychologen Antje Lehmann und Martin Merbach gehen auf die Auswirkungen ein, die die Krankheit im familiären Umfeld verursacht. Sozialrechtliche Aspekte beleuchtet Sozialarbeiterin Sabine Stein. Zwischen den einzelnen Beiträgen bleibt viel Raum für Diskussionen.


Die Teilnahme ist kostenlos.


Hintergrund:

Zystennieren sind vollkommen durchsetzt mit eingekapselten flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen, den Zysten. Die Zysten können stecknadelgroß sein, sie können aber in Einzelfällen auch die Größe eines Fußballes annehmen. Da die Zysten das normale Nierengewebe verdrängen, kommt es bei der Hälfte der Betroffenen früher oder später zum Nierenversagen. Außerdem kann ein gefährlich hoher Blutdruck entstehen, so dass viele dieser Patienten an einem Schlaganfall sterben. Die Krankheit kann man bisher nicht heilen. Helfen können die Ärzte mit Medikamenten, die Symptome lindern und das Nierenversagen hinauszögern, im Spätstadium mit Dialyse oder mit einer Nierentransplantation.


Zystennieren sind erblich. Die Betroffenen haben also eine doppelte Bürde zu tragen: Sie müssen mit den Symptomen der Krankheit leben und mit der seelischen Last, die Krankheit eventuell an ihre Kinder zu vererben.



Interessierte werden gebeten sich anzumelden:

Fax: 0341 97 13 359

Tel.: 0341 97 13 350

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.