Ausbau des Gefäßmedizinischen Zentrums am UKL geht in die nächste Phase

Heute starten Rückbauarbeiten / Fertigstellung für Frühsommer 2017 geplant

Pressemitteilung vom 14.03.2016
Leipzig. Der Ausbau des Gefäßmedizinischen Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig geht heute in die nächste Bauphase: Nachdem Mitte Januar bereits eine neue Station bezogen werden konnte, beginnen heute die Umbauarbeiten für die künftigen Eingriffsräume. Dazu werden in bestehenden Gebäuden bei laufendem Betrieb durch Anbauten neue Flächen geschaffen.

In den letzten Wochen wurden dafür bereits die Vorbereitungen getroffen, indem in einem  rückwärtigen Teil des Gebäudekomplexes in der Liebigstraße 20 Möblierungen entfernt und Diensträume leergezogen wurden. Ab heute beginnen hier die Rückbauarbeiten, vom Klinikbetrieb abgetrennt durch mehrere Staubschutzwände. Bis zum Frühsommer 2017 werden hier durch Anbauten in den Innenhof hinein Flächen für drei Katheterlabore, Aufwachraum und Nebenräume für die Angiologie sowie Ambulanzzimmer entstehen.

Gleichzeitig werden so die Voraussetzungen für eine mögliche Erweiterung der Operationssäle im 1. Obergeschoss geschaffen. Der eigentliche Ausbau an dieser Stelle soll in einem 2. Bauabschnitt erfolgen. Im Vorfeld wurden bereits seit November 2015 die Fundamente verstärkt, um die entstehenden Gebäudeteile abzusichern. Der aus Mitteln des Freistaats Sachsen mit rund 7,8 Millionen finanzierte Erweiterungsbau mit ca. 1900 m²  Nutzfläche wird die derzeit noch im Interim in einem Containerbau untergebrachten Eingriffsräume der Abteilung für Interventionelle Angiologie beherbergen. Im Obergeschoss sollen dann mehrere neue OP-Säle folgen.

Die Arbeiten in einem bestehenden und weiterhin genutzten Gebäude sind eine besondere Herausforderung für die Bauausführenden. Es wurden bereits im Vorfeld intensive Bemühungen darauf gerichtet, die Belastungen durch Lärm- und Staubentwicklungen sowie infolge notwendiger Sperrungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch wird insbesondere in den kommenden Wochen eine größere Lärmentwicklung nicht zu vermeiden sein. Zwischen den Gebäuden der Inneren Medizin und der Operativen Medizin wird sich mit den Bauarbeiten auch das Wegekonzept ändern, da bisherige Verbindungsgänge abgebrochen und teilweise neu errichtet werden. Patienten, Besucher und Partner der Krankentransporte, die in das Uniklinikum kommen, achten bitte auf die Ausschilderungen oder erkundigen sich am Haupteingang in der Liebigstraße 20. Wir bitten alle Mitarbeiter, Patienten und Besucher des UKL herzlich darum, die mit dem Erweiterungsbau verbundenen Unannehmlichkeiten  zu entschuldigen.

 

 

 

  

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.