Mehr Geld für Ärztinnen und Ärzte am UKL

Uniklinikum Leipzig und Marburger Bund einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Pressemitteilung vom 24.11.2015
Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig und der Marburger Bund haben sich auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Ärztinnen und Ärzte erhalten damit rückwirkend ab 1. Juli 2015 mehr Gehalt.

In den aktuellen Entgelttarifverhandlungen zwischen dem Vorstand des UKL und dem Marburger Bund konnte innerhalb von sechs Verhandlungsterminen ein Ergebnis mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2017 erreicht werden.

Ärztinnen und Ärzte des Klinikums erhalten damit ab dem 1. Juli 2015 mehr Gehalt.

Die Tarifparteien einigten sich auf eine schrittweise Erhöhung der Gehälter der rund 700 nach Haustarifvertrag vergüteten Ärztinnen und Ärzte am UKL in drei Stufen.
Für das Jahr 2015 wurde zum 1. Juli eine Steigerung von 2,2 Prozent vereinbart. Zum 1. Juli 2016 erfolgt ein weiterer Schritt von 2,3 Prozent und zum 1. April 2017 eine weitere Anpassung der Gehälter um 2,3 Prozent.

„Für das UKL bestand das Ziel in einer angemessenen, leistungsgerechten und wettbewerbsfähigen Bezahlung unserer Ärztinnen und Ärzte unter Berücksichtigung unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten. Vor dem Hintergrund unserer Leistungsentwicklung und der Rahmenbedingungen des Deutschen Gesundheitswesens konnten wir einen tragfähigen Kompromiss erreichen“, sagt Marco Bohn, kommissarischer Kaufmännischer Vorstand des UKL, zum Tarifabschluss. „Wir freuen uns daher über das konstruktive Klima der Vertragsverhandlungen und die zügige Einigung, die neben den berechtigten Interessen der Ärzte auch unserem Ziel der Existenzsicherung des UKL als Unternehmen Rechnung trägt“, so Bohn weiter.

Mit dem Abschluss werden die Entgelte um 6,8 Prozent in 27 Monaten angehoben. Damit werde die Leistung der Ärzte honoriert und das Bezahlungsniveau insgesamt konkurrenzfähiger.

Ebenfalls wurden mit der Einführung zusätzlicher Stufen Verbesserungen in der Struktur der Entgelttabelle für die Ärzte des UKL vereinbart.

 "Mit der Tarifeinigung ist es gelungen, den langjährigen und schwierigen Prozess zur verbindlichen Einführung einer vollständigen Überstundenerfassung im ärztlichen Dienst abzuschließen. Für diesen Erfolg haben sich die Mitglieder der Tarifkommission intensiv eingesetzt, weshalb ich mich freue, dass wir uns mit dem UKL auf ein solches verbindliches Verfahren verständigen konnten“, so Steffen Forner, Geschäftsführer des  Marburger Bundes Sachsen.

Beide Seiten zeigten sich angetan von der gegenseitigen Bereitschaft zur Lösungsfindung, die diesen Tarifabschluss ermöglicht hat.

 

 

 

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