Tauchmedizinkurs am UKL bietet Einblick in die HBO-Kammer

7. Leipziger Tauchmedizinfortbildung erstmals am Uniklinikum

Pressemitteilung vom 15.10.2015
Leipzig. Zur 7. Leipziger Tauchmedizinfortbildung am 17. und 18. Oktober können die Teilnehmer auch das kürzlich in Betrieb genommene Hyperbarmedizinische Zentrum am UKL kennenlernen. Die erstmals am Universitätsklinikum Leipzig stattfindende Veranstaltung bietet dazu einen Praxisworkshop vor Ort in der Druckkammer an.

Die Berufstaucher, Rettungsschwimmer, Tauchärzte und Notärzte können sich dabei einen Eindruck von den Einsatzmöglichkeiten der HBO-Kammer in der Tauchmedizin verschaffen. „Wir können an unserem Zentrum auf erste Erfahrungen zurückblicken und dazu berichten“, so Zentrumsleiter Dr. Karsten Kluba, Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKL. Zudem können die Teilnehmer in kleinen Gruppen die Anwendungen auch anschaulich direkt in der Kammer kennenlernen. „Gerade nach Tauchunfällen ist eine reibungslose Rettungskette und die zeitkritische Behandlung mit den Möglichkeiten der Hyperbarmedizin entscheidend für das optimale Behandlungsergebnis der Betroffenen“, so Kluba.

Die Leipziger HBO-Kammer gehört zu den wenigen Einrichtungen bundesweit, die dafür eine 24-Stunden-Bereitschaft absichern können. Unter einer Hotline sind die Hyperbar- und Intensivmediziner des UKL rund um die Uhr erreichbar und stehen bereit, um im Notfall auch lebensbedrohlich verunfallte Patienten zu versorgen. „Als Universitätsklinikum verfügen wir dazu über eine optimale Infrastruktur und die notwendige Expertise, um unsere Patienten auch in der HBO-Kammer intensivmedizinisch auf hohem Niveau behandeln zu können“, so Kluba.


Die Notfallbehandlung in der Druckkammer ist auch Thema eines weiteren Fach-Kurses am UKL, zu dem die Intensivmediziner Anfang Dezember laden. Im kommenden Jahr soll sich außerdem ein spezieller Ausbildungskurs für Pflegekräfte anschließen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.