UKL-Hauttumorzentrum erhält erneut Gütesiegel

Pressemitteilung vom 30.09.2015
Das Hauttumorzentrum Leipzig an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig wurde jetzt erneut nach den Qualitätsrichtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Damit bescheinigt die Fachgesellschaft den UKL-Experten höchste Qualität in der Diagnostik und Behandlung von Hautkrebs.

"Wir freuen uns sehr, mit der jetzt erfolgten Rezertifizierung erneut ein Gütesigel für unsere Arbeit zu erhalten“, sagt Prof. Dr. Jan C. Simon, Klinikdirektor und Leiter des Hauttumorzentrums Leipzig. Das Hauttumorzentrum erhielt 2009 als eines der ersten Zentren in Deutschland die Zertifizierung, die nun erneut von den Prüfern der Deutschen Krebsgesellschaft mit einem hervorragenden Zeugnis bestätigt wurde.


Jährlich werden im Zentrum rund 1000 Patienten mit neu auftretenden Hauttumoren behandelt. „Hautkrebs ist nach wie vor eine Krebserkrankung, die in der westlichen Welt die größten Zuwachsraten hat“, so Prof. Simon. „Gerade deshalb ist für uns die Anwendung modernster, patientenfreundlicher und maßgeschneiderter Therapieverfahren ebenso wichtig wie die Orientierung an internationalen Leitlinien und die Durchführung klinischer Studien.“


Besonderer Vorteil für die Patienten: Am UKL-Zentrum können sehr frühzeitig neuartige Therapien angeboten und angewendet werden. „Wir verzeichnen hier immer wieder gute Fortschritte und können unsere Patienten sehr schnell daran teilhaben lassen“, betont Simon.


Hintergrund: Hauttumoren sind die häufigsten Krebserkrankungen in Europa. In Deutschland erkranken jährlich rund 240 000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Todesfälle infolge von Hautkrebs sind auf über 3000 pro Jahr angewachsen. Ungefähr 80 Prozent aller Hautkrebs-Neuerkrankungen sind dem weißen Hautkrebs (Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome) zuzuordnen, gefolgt von dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, und selteneren Hautkrebsarten.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.