Keine Angst vorm Zahnarzt!

UKL-Kinderzahnklinik veranstaltet Aktionstag am Tag der Zahngesundheit

Pressemitteilung vom 24.09.2015
Leipzig. Gesunde Zähne sind wichtig, doch viele Menschen gehen nicht gern zum Zahnarzt. Damit bei Kindern keine Angst vor der Zahnbehandlung aufkommt, veranstaltet die UKL- Kinderzahnklinik am 25. September, dem Tag der Zahngesundheit, einen Aktionstag. Rund 50 Leipziger Kindergartenkinder aus Partnereinrichtungen der UKL-Kinderzahnklinik wurden eingeladen und dürfen sich auf ein buntes Veranstaltungsprogramm in freuen, bei dem sich alles um die Zahngesundheit dreht. Ob Zahnarzt- oder Ratespiel, Erkundungszug durch die Behandlungszimmer oder Informationsfilm, für jedes Kind ist etwas dabei. Ziel ist es, den Besuch beim Zahnarzt als etwas ganz Alltägliches zu vermitteln.
Bild vergrößern Am 25.9., dem Tag der Zahngesundheit, lädt die UKL-Kinderzahnklinik rund 50 Leipziger Kindergartenkinder zu einem Aktionstag ein. Links im Bild: Prof. Dr. Christian Hirsch, Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe am UKL
Foto: Stefan Straube / UKL
 

Mit dem Aktionstag möchten die UKL-Zahnprofis die Kinder spielerisch an die zahnärztliche Untersuchung und Behandlung heranführen. „Es gibt Kinder, die weinen schon, wenn man ihnen eine Watterolle in den Mund legen möchte“, weiß Prof. Christian Hirsch, Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe am UKL. „Dabei müssen die meisten Dinge beim Zahnarzt nicht angstbesetzt sein. Der Zahnarzt ist in erster Linie Gesundheitsberater, genau das wollen wir den Kindern vermitteln“, so der Experte.

In insgesamt drei Behandlungszimmern können die Kinder unter der professionellen Anleitung von erfahrenen Mitarbeitern deshalb zunächst einmal ganz entspannt das Setting beim Zahnarzt kennenlernen und schauen, was es alles gibt, sich die Geräte erklären lassen oder sich auf den Behandlungsstuhl setzen und hoch und runter fahren.
Beim Zahnarztspielen dürfen sich die Kinder mit dem Mundspiegel gegenseitig die Mundhöhle inspizieren, trocken pusten, absaugen oder mal eine Watterolle reinlegen. „Das Aufsuchen des Zahnarztes erst dann, wenn etwas Schlimmes passiert ist, ist keine gute Basis für den Erstkontakt. Der Zahnarzt bohrt ja nicht nur Löcher. Uns ist wichtig, dass die Kinder keine Scheu vor den Geräten entwickeln“, so Prof. Christian Hirsch.

Auch prophylaktische Maßnahmen werden geübt, zum Beispiel beim gemeinschaftlichen Zähneputzen oder beim „Bepinseln“ der Zähne mit Fluoridlack. Der Lehrfilm „Kalle, Klops und Karies“ informiert die Kinder darüber, wie Karies entsteht und wie man ihr vorbeugt, und bei einem Quiz können die Kinder ihr Wissen darüber unter Beweis stellen, welche Nahrungsmittel zahngesund sind und welche nicht.

Rund 6.000 Behandlungen werden jährlich an der UKL-Kinderzahnklinik durchgeführt. „Neben der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter im Umgang mit Kindern profitieren unsere kleinen Patienten besonders von der großen räumlichen Nähe und interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen in unserem Haus. Ob Kieferorthopädie, Kieferchirurgie oder HNO - bei komplexen Fällen sind alle Experten direkt vor Ort“, erklärt Klinikdirektor Hirsch. Ein weiterer Vorteil der UKL-Zahnklinik sei die enge Anbindung an die Forschung, die es ermöglicht, dass Patienten unmittelbar von neu entwickeltem Wissen profitieren können.

Wer sein Kind in der UKL-Kinderzahnklinik behandeln lassen möchte, braucht übrigens keine Überweisung eines niedergelassenen Arztes. „ Wir sind ganz normal an der Basisversorgung beteiligt“, so Prof. Hirsch, „man kann sich direkt einen Termin geben lassen.“

Terminvereinbarung
Telefon: 0341 9721073

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Kathrin Winkler.