Aktion 600 x Blut: Vielversprechender Start mit "etwas Luft nach oben"

Pressemitteilung vom 14.04.2015
Am vergangenen Samstag war es soweit: Das studentische Projekt 600 x Blut ging in die erste Runde. Von 12 bis 18 Uhr öffnete die Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig ihre Türen und lud die Leipziger Bevölkerung dazu ein, gleich dreimal Gutes zu tun. So konnten die Spender nicht nur Blut spenden, sondern sich auch als Knochenmarksspender typisieren lassen und die für die Blutspende erhaltene Aufwandsentschädigung dem Kinderhospiz Bärenherz e.V. überlassen.
Bild vergrößern Die Aktion "600 x Blut" wurde von Prof. Wieland Kiess, Direktor der Kinderklinik am UKL und Schirmherr der Aktion, feierlich eröffnet.
Foto: Nicole Schreyer
 

Zur Auftaktveranstaltung in der Johannisallee erschienen 67 Spendewillige, von denen nach der ärztlichen Untersuchung 47 zur Blutspende zugelassen werden konnten. 15 ließen sich zudem in der Stammzellspenderdatei Leipzig als potenzieller Knochenmark- bzw. Blutstammzellspender registrieren.

Feierlich eröffnet wurde der Tag von Professor Wieland Kiess, Direktor der Universitäts-Kinderklinik und Schirmherr des Projektes. Auch er trug seinen Teil dazu bei, damit das Ziel von 600 Vollblutkonserven erreicht wird und leistete die erste Spende für die Aktion. Unterstützt wurde er dabei von Richard Gnatzy. Der Medizinstudent war 2009 einer der Hauptorganisatoren bei der damaligen Erstdurchführung von 600 x Blut und wollte sich diesen Tag nicht entgehen lassen. „Ich freue mich sehr darüber, dass 600 x Blut wieder durchgeführt wird“, erzählte Gnatzy während seiner Blutspende, „ich drücke dem Team die Daumen, dass auch dieses Jahr das Ziel von 600 Spenden wieder erreicht wird."

Nach der Spende gab es einen kleinen Imbiss sowie eine Aufwandsentschädigung, die an das Kinderhospiz Bärenherz e.V. gespendet werden konnte. Der Verein war mit einem Infostand vertreten und informierte die anwesenden Spender und Gäste über seine Arbeit mit den Kindern und deren Familien.

„Ich bin hier, weil ich denke, dass Blutspenden eine wichtige Sache ist und im Alltag leider oft viel zu kurz kommt. Da ist es wichtig, dass es Projekte wie diese gibt, die auf die Wichtigkeit der Blutspende aufmerksam machen“, erzählte Jana, eine Leipziger Studentin, während sie sich nach der Spende mit einem Käsebrötchen und einem Kaffee stärkte. „Man stellt sich die Spende im Vorfeld oft viel schlimmer vor, als sie eigentlich ist. Im Grunde ist es nur ein kleiner Stich und dann geht es ganz schnell und schmerzlos.“

Die Organisatoren zeigten sich im Großen und Ganzen zufrieden mit dem ersten Aktionstag. Tim Vogel, Projektkoordinator, zog am Ende des Tages ein überwiegend positives Fazit: „Es war ein viel versprechender Start. Vielleicht mit etwas Luft nach oben, denn natürlich hatten wir uns gewünscht, dass noch mehr Spender vorbeikommen. 47 gewonnene Blutkonserven sind jedoch ein toller Anfang und wir schauen optimistisch auf die nächsten Termine. Da vertrauen wir voll und ganz auf Leipzig!“

Wer am Samstag nicht in der Blutbank vorbeikommen konnte, ist herzlich zum 2. Aktionstermin willkommen: Am 10. und 11. Juli wird das Team im Neuen Seminargebäude am Campus Augustusplatz wieder bereitstehen und ein weiteres Mal zum „freiwilligen Aderlass“ einladen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Anja Grießer.