Wenn die Hüfte schmerzt

„Medizin für Jedermann“ informiert zur Hüftarthrose

Pressemitteilung vom 25.11.2014
Leipzig. Am 3. Dezember lädt das Uniklinikum Leipzig wieder alle Interessierten zu der öffentlichen Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" ein. Thema ist der krankhafte Knorpelverschleiß an der Hüfte, eine der am häufigsten vorkommenden Arthrosen.
Zeit 03. Dezember 2014, 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr
Ort Hörsaal
Haus 4
Liebigstraße 20
04103 Leipzig
Bild vergrößern Prof. Andreas Roth zeigt ein künstliches Hüftgelenk
Foto: Stefan Straube/UKL
 

Unter krankhaftem Knorpelverschleiß der Hüfte, der Coxarthrose, leiden viele Menschen im Lauf ihres Lebens. Sie tritt meist ab dem 50. Lebensjahr auf. „Die Hüftbeschwerden sind  der Hauptgrund für einen Gelenkersatz: Mehr als 200.000 Patienten im Jahr unterziehen sich in Deutschland  dieser Operation.  In bestimmten Fällen und bei frühzeitiger Diagnose kann sie  teils komplett vermieden oder aber herausgezögert werden“, erklärt Prof. Andreas Roth. Der Orthopäde und Hüft- und Knie-Experte leitet den Bereich Endoprothetik/Orthopädie am Universitätsklinikum Leipzig.

Im Vortrag wird Prof. Roth u.a. erklären welche Therapien es gibt, um den Verfallsprozess der Hüftgelenke zu stoppen und die Hüfte dauerhaft zu erhalten, aber auch wann ein künstlicher Ersatz sinnvoll ist. „Die Wahl der richtigen Prothese und OP-Verfahren ist entscheidend für einen optimalen Behandlungserfolg“, erklärt Prof. Roth. Sein Spezialgebiet sind u.a. minimalinvasive und schonende Zugänge bei den Operationen zum Gelenkersatz.

Die nächste Vorlesung der Reihe „Medizin für Jedermann“ findet am 4. Februar statt. Der Experte für Sportverletzungen Prof. Dr. Pierre Hepp widmet sich dann dem Thema „Überlastungsschäden und Verletzungen der Schulter“.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Sandra Hasse.