Kinder-Epilepsie-Ambulanz der UKL-Kinderklinik zertifiziert

Pressemitteilung vom 03.11.2014
Nach ausführlicher Prüfung ist die Kinder-Epilepsie-Ambulanz der Kinderklinik am Universitätsklinikum Leipzig zertifiziert worden. Das Team von Neuropädiatern um Prof. Dr. Andreas Merkenschlager und PD Dr. Astrid Bertsche sowie von Psychologen, Sozialarbeitern, Ergo-, Physiotherapeuten und Logopäden betreut gegenwärtig rund 800 kleine Epilepsie-Patienten.
Bild vergrößern Professor Andreas Merkenschlager und PD Dr. Astrid Bertsche in einem EEG-Labor der Kinderklinik am UKL.
Foto: Ines Christ
 

„Unsere Epilepsie-Ambulanz, die nunmehr als einzige in Westsachsen und als dritte in Sachsen zertifiziert ist, ist Teil des sozialpädiatrischen Zentrums, das vor fast zwei Jahren an der Uni-Kinderklinik aufgebaut wurde“, so Prof. Merkenschlager, Leiter der Leipziger Kinder-Epilepsie-Ambulanz. Mit den neuen Strukturen könne deutlich patientenorientierter gearbeitet werden. Die behandelnden Ärzte haben nach einer epileptologischen klinischen Ausbildung, die Teilnahme an zertifizierten epileptologischen Fortbildungsveranstaltungen sowie einer schriftlichen und mündlichen Prüfung selbst eine Zertifizierung erlangt.

„Unsere Patienten kommen aus der ganzen Region Mitteldeutschland. Besonders die therapieschwierigen Patienten – das sind rund ein Drittel der Epilepsiepatienten – finden bei uns Behandlungsmöglichkeiten, denn wir sind auf komplexe Therapien spezialisiert“, erklärt Dr. Bertsche, stellvertretende Leiterin der Kinder-Epilepsie-Ambulanz. „Das Alter der Patienten reicht wirklich von null bis 18; manche Kinder übernehmen wir gleich von der Neugeborenenstation. In enger Zusammenarbeit unter anderem mit Kinderradiologen, Humangenetikern und klinischen Pharmazeuten der Leipziger Fakultät für Pharmazie gelingt es uns, im Interesse unserer kleinen Patienten einen ganzheitlichen Therapieansatz zu realisieren.“

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Kathrin Winkler.