Farbenfrohe Harmonie auf Leinwand

Der Künstler Ronald Paris stellt im José-Carreras-Haus des Uniklinikums Leipzig aus

Pressemitteilung vom 10.09.2014
Ein Höhepunkt im Ausstellungsreigen des UKL-Leukämiezentrums „José Carreras“ wartet ab 16. September auf Besucher: Dann sind Werke von Ronald Paris zu sehen. Der 1933 in Thüringen geborene Maler und Grafiker gilt als einer der renommiertesten Künstler seiner Generation. Er zeigt Landschaftsbilder von Reisen nach Irland und Indien.
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Foto: privat
 

Ein großer Meister mit Vorbildfunktion für die realistische Malerei. So wird Ronald Paris von Klaus-Peter John, Kurator der Ausstellung im José-Carreras-Haus, bezeichnet. In den 1950er Jahren studierte Paris Wandmalerei an der Kunsthochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Seit 1959 arbeitet er freischaffend. Der vielseitige Künstler illustrierte Gedichte, schuf Bühnenbilder und wurde immer wieder mit Wandmalereien beauftragt, etwa für den Palast der Republik Berlin. 1978 schuf er ein Gemälde für das Gewandhaus Leipzig. Als Professor für Malerei lehrte er von 1993 bis 1999 an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“ in Halle. Regelmäßige Reisen gehörten stets zu den Inspirationsquellen seines farbenfrohen Schaffens. Zwischen 1999 und 2006 flog er mehrfach nach Indien und Irland. Landschaftsbilder von diesen Reisen sind Gegenstand der kommenden Schau im José-Carreras-Haus.

Eröffnet wird die Ausstellung am 16. September, 17 Uhr, im Max-Bürger-Forschungszentrum, gleich neben dem Ausstellungsort gelegen. Den unüblichen Ortswechsel für die Vernissage begründet Professor Dietger Niederwieser, Leiter der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie, mit dem erwarteten Besucherandrang dieser hochkarätigen Ausstellung. Kulturbürgermeister Michael Faber spricht zur Eröffnung. Eine Einführung in das Werk von Ronald Paris gibt die Kunsthistorikerin Christine Hölzig. Zum Rahmenprogramm gehören Mitglieder des Leipziger Lehrerchors und das Ballett Pas de Deux mit Alexandra Wojcik und Paulina Wieczorek.

„Das Haus soll ein offenes Haus sein“, sagt Professor Niederwieser über den Grundgedanken des über zehnjährigen Ausstellungsbetriebs im José-Carreras-Haus. Im etwa vierteljährlichen Wechsel stellen Künstler und Patienten aus. Die sorgfältig ausgewählten Exponate sollen eine positive Atmosphäre herstellen. Kurator John: „Das Konzept der Ausstellung stellt den Patienten in seiner Krankheit und Not in den Mittelpunkt. Es geht um die Harmonie und die Kraft der Kunst.“ Für die Ausstellung von Ronald Paris hat John die Werke zusammen mit dem Künstler in dessen Atelier in Rangsdorf bei Berlin ausgewählt.

Vernissage
16. September, 17 Uhr
Haus J (Max-Bürger-Forschungszentrum)
Johannisallee 30

Ausstellung
bis 21. November
Haus 9 (José-Carreras-Haus)
Wartebereich Ambulanz
Johannisallee 32a

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Sandra Hasse.