Diagnose und Behandlung unklarer Handgelenkschmerzen

Erstes Handchirurgie-Symposium am UKL bietet Raum für fachlichen Austausch

Pressemitteilung vom 29.04.2014
Leipzig. Unklare Handgelenkschmerzen sind am 30. April das Thema des ersten handchirurgischen Symposiums am Universitätsklinikum Leipzig. Die Experten der Handchirurgie um Prof. Stefan Langer werden dabei mit 40 Kollegen aus der Region Neues zur Diagnose und zu aktuellen Therapiemöglichkeiten diskutieren.

„Unklare Handgelenkschmerzen sind für die Betroffenen sehr belastend und mit teilweise massiven Einschränkungen im Alltag verbunden", erklärt Prof. Stefan Langer, Leiter des Bereichs für Plastische, Ästhetische - und spezielle Handchirurgie am UKL. „Das Handgelenk ist eine hochkomplexe Struktur, bei der es oft viel Aufwand und Erfahrung braucht, die Ursachen für Schmerzen zu identifizieren." Letztlich seien trotz aller Fortschritte nicht alle Probleme auch vollständig lösbar. „Viele Patienten haben eine jahrelange Odyssee hinter sich, deren letzte Etappe Schmerztabletten sind", beschreibt Langer das Problem. „Unser Ziel ist es daher, chronische Schmerzen weitgehend zu lindern und auf diese Weise die Arbeitsfähigkeit unserer Patienten zu erhalten."

Welche neuen Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten es dafür gibt, wird am 30. April auf dem ersten handchirurgischen Symposium am Universitätsklinikum Leipzig thematisiert, zu dem auch interessiertes Publikum herzlich eingeladen ist. Gemeinsam mit handchirurgisch interessierten Fachkollegen sollen hier spannende neue Entwicklungen diskutiert und besondere Fälle vorgestellt werden. Das Themenspektrum reicht von der Basisversorgung bis zu Verfahren, die besondere Spezialkompetenz erfordern. „Diese bieten wir bei speziellen Problemen unseren Kollegen und deren Patienten in unserer Spezialsprechstunde zum unklaren Handgelenksschmerz an", so Langer. „Hier stehen alle Möglichkeiten eines modernen Universitätsklinikums zur Verfügung von besonderen Diagnostikverfahren wie der Handgelenksspiegelung über Operationsmethoden bis zu ausgewählten Schmerztherapien, über deren Einsatz wir mit den behandelnden Kollegen in der Praxis gemeinsam beraten und entscheiden."

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.