Radiologie des Uniklinikums Leipzig lockt 400 Ärzte und Wissenschaftler in die Messestadt

Urologische Tumoren und HNO-Erkrankungen im Mittelpunkt von „Radiologie Aktuell 2014“

Pressemitteilung vom 31.03.2014
400 Ärzte und Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet werden am 4. und 5. April zu „Radiologie Aktuell 2014“ im Leipziger Gewandhaus erwartet. Thematische Schwerpunkte der 22. Veranstaltung dieser Kongressreihe bilden urologische Tumoren und Erkrankungen der Kopf-Hals-Region.

„Abermals konnten wir ausgewiesene auswärtige Experten wie auch Kollegen vom Leipziger Universitätsklinikum als Referenten gewinnen“, so Prof. Dr. Thomas Kahn, wissenschaftlicher Kongressleiter und Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Uniklinikum Leipzig.

Unter anderem werden Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Urologischen Klinik und Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik die Anforderungen von Urologen und HNO-Ärzten an die Radiologie formulieren. Im Mittelpunkt der bildgebenden Diagnostik von Fehlbildungen, Entzündungen und Tumoren im HNO-Bereich stehen die Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Ferner wird Prof. Stolzenburg neue Operationsverfahren für Patienten mit Prostatakarzinom vorstellen. Bei nur geringem Tumorfortschritt ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Operation oder Strahlentherapie noch nicht erforderlich, der Tumor kann zunächst nur „aktiv überwacht“werden.

Hierfür könnte die MRT eine entscheidende Rolle einnehmen. „Manche Prostatatumoren sind nur auf MRT-Aufnahmen gut sichtbar“, erklärt Prof. Kahn. Aus diesen Bereichen könnte dann im gegebenen Fall auch eine gezielte Probenentnahme unter MRT-Kontrolle erfolgen. Relevante Pathologien der Niere und der ableitenden Harnwege wird der Direktor des Instituts für Pathologie, Prof. Dr. Christian Wittekind, vorstellen. 

 

Uwe Niemann

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Sandra Hasse.