UKL-Perinatalzentrum führend bei Behandlungsergebnissen

Bundesweiter Qualitätsvergleich belegt sehr gute Versorgung kleinster Frühchen

Pressemitteilung vom 19.03.2014
Leipzig. Das Perinatalzentrum am Universitätsklinikum Leipzig belegt im ersten bundesweiten Qualitätsvergleich den ersten Platz unter den universitären Zentren. Demnach ist hier die Überlebensrate bei Frühgeborenen ohne schwere Erkrankungen eine der höchsten. Insgesamt erreichten laut der unabhängigen Prüfung nur fünf Kliniken noch höhere Überlebensraten, allerdings bei deutlich weniger Frühgeborenen.

Das belegen die Ergebnisse des jetzt durchgeführten ersten bundesweiten Vergleichs, basierend auf einer freiwilligen Datenerhebung, an der sich insgesamt 92 Kliniken beteiligt haben. Verglichen wurden für die Neonatologie die Parameter Fallzahl, Behandlungsroutine und das Überleben von Frühgeborenen unter 1500 Gramm mit und ohne schwere Erkrankungen. Mit einer durchschnittlichen Fallzahl von 108 Frühchen unter 1500 Gramm im Jahr gehört das Universitätsklinikum Leipzig zu den großen Kliniken. Unter den Universitätskliniken ist es das Klinikum mit dem besten Ergebnis. Demnach überleben am UKL kleinste Frühchen mit schweren Erkrankungen überdurchschnittlich häufig, und auch überdurchschnittlich häufig ohne schwere Erkrankungen. Diese Bewertung erfasst die Daten der letzten fünf Jahre.

„Dieses Ergebnis freut uns natürlich sehr“, sagt dazu Prof. Ulrich Thome., Leiter der Neonatologie am UKL. „Es ist das Ergebnis einer guten und engen Zusammenarbeit zwischen Geburtsmedizin, Neonatologie, Kindermedizin und Kinderchirurgie und bestätigt uns in unseren Anstrengungen, am Perinatalzentrum Leipzig Schwangeren und Frühgeborenen wirklich qualitativ beste Versorgung anbieten zu können.“

Das Perinatalzentrum Leipzig, das 2012 als erstes universitäres Zentrum zertifiziert wurde, gehört zu den Zentren der höchsten Versorgungsstufe. Jährlich werden hier ca. 430 Frühgeborene versorgt. Mit 2356 neugeborenen Kindern im Jahr 2013 ist es eine der zwei größten Geburtskliniken Sachsens.

Die Übersicht über die Daten zur Qualität der Versorgung sehr kleiner Frühchen in deutschen Perinatalzentren finden Sie hier: http://www.perinatalzentren.org

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.