UKL-Unfallchirurg ist neuer Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft

Prof. Christoph Josten steht seit Januar Fachgesellschaft vor / Kongress kommt 2014 nach Leipzig

Pressemitteilung vom 14.01.2014
Leipzig. Seit Jahresanfang 2014 ist Prof. Christoph Josten (59) neuer Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Der Direktor der UKL-Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie übernimmt für ein Jahr die Leitung der medizinischen Fachgesellschaft, die mit 1300 Mitgliedern die größte Wirbelsäulengesellschaft Europas ist.
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Foto: Stefan Straube/ UKL
 

 „Ich freue mich über diese Ehre und die damit verbundene Aufgabe, die auch Anerkennung unserer hier in Leipzig auf dem Gebiet der Wirbelsäulendiagnostik und -therapie geleisteten Arbeit“  darstellt, so Josten, der seit 1997 die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Leipzig leitet. Ziel seiner Tätigkeit als Präsident wird die weitere Förderung der fachübergreifenden Zusammenarbeit von Unfallchirurgen, Orthopäden und Neurochirurgen bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen sein. “Die für den Patienten optimale Versorgung erfordert eine enge, abgestimmte Kooperation vieler Fachexperten, die ihr gesammeltes Wissen einbringen, um die individuell beste Therapieform zu finden“, so Josten. Gleichzeitig übernimmt Prof. Josten und sein Wirbelsäulenteam damit die Organisation des Jahreskongresses der DWG, der im Dezember 2014 in Leipzig stattfindet. Mit fast 2000 Teilnehmern ist diese Tagung einer der größten Kongresse in Europa für den Bereich der Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen.

Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft ist die mitgliederstärkste Wirbelsäulen-Fachgesellschaft in Europa. Die ca. 1300 Mitglieder setzen sich vorrangig aus Ärzten und Wissenschaftlern, aber auch anderen an dem Thema Wirbelsäule Interessierten zusammen. 

Nach 2012, wo Prof. Josten bereits Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), sowie Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOOU) war, ist dies die zweite bedeutende Präsidentschaft einer wissenschaftlichen Gesellschaft innerhalb kurzer Zeit.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.