2356 Kinder 2013 am Uniklinikum Leipzig geboren

Neujahrsbaby 2014 kam am UKL um 1.31 Uhr zur Welt

Pressemitteilung vom 02.01.2014
Leipzig. Das erste Neugeborene des Jahres 2014 am Uniklinikum Leipzig wurde um 1.31 Uhr am 1. Januar geboren. Emely-Sue Nitschke, 3380 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß, begrüßte mit seinen Eltern das neue Jahr im Klinikum. Im vergangenen Jahr wurden in der Geburtsmedizin des UKL 2356 Kinder bei 2247 Geburten entbunden.
Bild vergrößern Als Familie ins Jahr 2014 gestartet: UKL-Neujahrsbaby Emely-Sue mit den Eltern Susen Nitschke und René Sonntag
Foto: Ines Christ/UKL
 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die werdenden Eltern bei uns gut aufgehoben fühlen und gern ins Uniklinikum zur Entbindung kommen“, zeigt sich Prof. Holger Stepan, Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin am UKL, zufrieden. 2012 wurden am UKL 2366 Neugeborene bei 2272 Geburten entbunden, damit sind die Zahlen seit Jahren gleichbleibend hoch, Tendenz steigend.   

Besonders gefragt ist die Uniklinik als Perinatalzentrum der höchsten Stufe und damit Schwerpunktklinik für schwierige Schwangerschaften und die Versorgung extremer Frühgeburten.
2013 wurden 44 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm versorgt, 108 Mehrlingsgeburten wurden betreut, darunter 107  Zwillinge und 1 Drillinge.
„Insgesamt sehen wir eine Zunahme der Frühgeburten, wodurch wir neben den Extrem-Frühchen auch sehr viel mehr Kinder mit einem Geburtsgewicht zwischen 2000-2500 Gramm versorgen“, erklärt Prof. Ulrich Thome, Leiter der UKL-Neonatologie. Waren dies vor fünf Jahren noch weniger als 100 Kinder im Jahr, sind es jetzt jährlich etwa 135. „Die Ursachen sind vielfältig und haben auch damit zu tun, dass jetzt die Generationen Eltern werden, die seinerzeit selbst als Frühgeborene zur Welt kamen“, so Thome.

Das letzte Neugeborene 2013 wurde am UKL übrigens am 31.12. um 20.37 Uhr entbunden – auf natürlichem Wege und mit 3600 Gramm.  Greta war damit das 2356. UKL-Kind des Jahres 2013.       

       

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.