Im Interesse einer guten Verständigung – Prof. von Salis-Soglio übernimmt am UKL die neue Aufgabe des Ombudsmanns

Pressemitteilung vom 04.12.2013
Leipzig. Künftig steht den Patienten am Uniklinikum Leipzig ein unabhängiger Fürsprecher als Ansprechpartner zur Verfügung: Prof. Dr. med. Georg Freíherr von Salis-Soglio übernimmt nach seiner Emeritierung die ehrenamtliche Aufgabe des Ombudsmanns. In dieser Funktion ist er vermittelnder und neutraler Ansprechpartner für die Patienten und Angehörigen.
Bild vergrößern Prof. Georg von Salis-Soglio übernimmt das Ehrenamt des Ombudsmanns am Universitätsklinikum Leipzig.
Foto: Stefan Straube/ UKL
 

Das Ehrenamt des Ombudsmannes ist neu am Uniklinikum Leipzig. Zwar verfügt das UKL seit vielen Jahren über eine zentrale und gut etablierte Anlaufstelle für Beschwerden, dennoch sollten die Patienten zusätzlich auch einen unabhängigen Fürsprecher an die Seite gestellt bekommen, der im Bedarfsfall vermittelnd tätig werden kann.

„Prof. von Salis-Soglio ist bekannt für sein besonders gutes Verhältnis zu den Patienten, so dass es nahelag, ihn für dieses Ehrenamt zu gewinnen“, erklärt Prof. Dr. med. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. „So stellen wir künftig sicher, dass unsere Patientinnen und Patienten bei Kommunikationsproblemen mit ihren Ärzten einen erfahrenen und anerkannten Mediziner hinzuziehen können.“

Ein Ombudsmann übernimmt ehrenamtlich die Vermittlung zwischen Patienten, Angehörigen und Medizinern, wenn es zu Verständigungsproblemen oder Konflikten kommt und diese nicht oder nur schwer durch die Mitarbeiter im Beschwerdemanagement gelöst werden können.

„Das Wohl meiner Patienten hatte für mich Zeit meines Berufslebens den höchsten Stellenwert“, so Prof. von Salis-Soglio. „Da ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dieses wichtige Ehrenamt eines unabhängigen Vermittlers zu übernehmen.“

Prof. von Salis-Soglio kann als Ombudsmann künftig über das Beschwerdemanagement des UKL unter Tel. 0341-9714023 oder per Mail unter barbara.rossbach@medizin.uni-leipzig.de erreicht und einbezogen werden.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.