Risiko Kopf-Hals-Tumoren

Bundesweite Informationswoche für jedermann klärt auf / Schwerpunktveranstaltung am 25. 9. am UKL

Pressemitteilung vom 19.09.2013
Leipzig. Tumoren im Kopf-Hals Bereich treten immer häufiger auf. Die als Mundhöhlen-, Kehlkopf- oder Rachenkrebs gefürchteten Erkrankungen machen weltweit 5 Prozent aller Krebserkrankungen aus, Tendenz steigend. Häufig werden die Gefahren zu spät erkannt. Für Aufklärung über die Anzeichen und damit bessere Früherkennungsmöglichkeiten will die von der HNO-Universitätsklinik Leipzig bundesweit koordiniert Aktionswoche vom 23. bis 27. September sorgen und lädt zu einem Patiententag am 25. September ein.
Zeit 25. September 2013, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Liebigstraße 10/14, Haus 1

„Wir wollen das Bewusstsein für diese selten rechtzeitig erkannten Erkrankungen schärfen und die Möglichkeiten einer frühen Diagnose und erfolgreichen Therapie vorstellen“, erklärt Prof. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Leipzig. „Deshalb weisen wir mit einer europaweiten Aktionswoche auf die Risiken hin und geben Antworten auf die Frage, wer betroffen sein könnte“, so Dietz weiter. 17 Kliniken beteiligen sich in Deutschland an der von Leipzig aus koordinierten Aktionswoche, bei der auch mit Telefonforen und Radiobeiträge informiert wird.

Am 25. September laden die Leipziger Experten Angehörige, Patienten und Interessierte zu direktem Austausch bei einem Informationstag in die HNO-Klinik am Uniklinikum, Liebigstraße 10 ein. Von 14.00 bis 17.00 Uhr werden in Kurzvorträgen alle Themen von Risikofaktoren über Warnzeichen bis hin zu Therapieverfahren und praktische Hinweise für das Leben nach der Krebsbehandlung vorgestellt.

„Wir können heute auch bei diesen oft schwierigen Tumoren viel tun und den Patienten wirksam helfen“, erklärt Prof. Dietz. „Doch dafür müssen die Betroffenen rechtzeitig zu uns kommen. Das können sie nur, wenn sie die Anzeichen einer drohenden Erkrankungen kennen – dass dies so ist, dafür wollen wir mit dieser Aktion sorgen.“

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.