Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig zertifiziert

– therapeutische Eingriffe auf höchstem Niveau

Pressemitteilung vom 25.07.2013
Die Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig hat zwei Gütesiegel der nationalen Fachgesellschaften erhalten – der deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR), der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG). Damit wird den UKL-Neuroradiologen ihre Expertise für Eingriffe an Kopf, Gehirn, Rückenmark und Wirbelsäule bestätigt - beispielsweise auch bei neurologischen Notfallsituationen wie Hirnblutungen.
Bild vergrößern Prof. Dr. Karl-Titus Hoffmann, Leiter der Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig  

„Wir sind eine von derzeit weniger als 30 Einrichtungen bundesweit, die zwei Gütesiegel auf dem Gebiet der Interventionellen Neuroradiologie und Radiologie erhält, die `Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie` und die Bestätigung der `Qualifikation in interventioneller Neuroradiologie der höchsten Stufe` durch die nationalen Fachgesellschaften“, erklärt Prof. Dr. Karl-Titus Hoffmann, Leiter der Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig.

In der  Neuroradiologie am Universitätsklinikum Leipzig werden unter Bildsteuerung (Angiographie, Computertomographie) therapeutische Eingriffe an Kopf, Gehirn, Rückenmark und Wirbelsäule vorgenommen - ca. 150 dieser sogenannten minimal-invasiven Eingriffe jährlich, bei denen der Ausbruch oder das Fortschreiten einer Erkrankung verhindert wird.„Dazu gehört unter anderem die Notfallbehandlung von Verschlüssen oder Rissen von Blutgefäßen bei Schlaganfällen und Blutungen im Gehirn“, so Prof. Hoffmann. „Wir behandeln aber auch vorbeugend unterschiedlichste Gefäßfehlbildungen und -verengungen, so beispielsweise auch Aneurysmen – lebensbedrohliche Gefäßerweiterungen –, bevor es zu einer Hirnblutung kommt.“

Weitere Schwerpunkte der Abteilung sind schmerztherapeutische Eingriffe an der Wirbelsäule bei degenerativen Veränderungen oder auch die Vorbereitung von Operationen an Tumoren im Kopf- und Wirbelsäulenbereich durch eine gezielte Reduktion der Durchblutung der Krebsgeschwulst.

Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr halten die Neuroradiologen am Uniklinikum Leipzig ihre Facharztexpertise bereit. „Wir sind dabei jederzeit interdisziplinär vernetzt mit der Neurologie, Neurochirurgie und Neurointensivmedizin", so Prof. Hoffmann.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Sandra Hasse.