Physiotherapie und Alternativmedizin gegen Inkontinenz

Pressemitteilung vom 21.06.2013
Leipzig. Am Tag der offenen Tür des Kontinenzzentrum des Universitätsklinikums informieren Experten zum Thema Harn-und Stuhlinkontinenz. Im Mittelpunkt stehen auch neue Therapieansätze, beispielsweise der Ostheopathie.
Zeit 29. Juni 2013, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ort Zentrum für Innere und Operative Medizin, Foyer der Urologischen Ambulanz, Liebigstraße 20, Haus 4

„Die Volkskrankheit Inkontinenz ist immer noch gesellschaftliche tabuisiert, obwohl fast jeder zehnte Deutsche betroffen ist, auch Kinder“, so Oberarzt Dr. Thilo Schwalenberg, Leiter des Kontinenzzentrums. „Mit unseren Veranstaltungen am Tag der offenen Tür im Rahmen der Welt-Inkontinenzwoche wollen wir aufklären, über Hilfe informieren und bieten allen Interessierten die Möglichkeit zum Austausch.“

Nach einer einführenden Podiumsdiskussion, u.a. mit Experten der Physiotherapie,  Ostheopathie, Kinder-und Erwachsenenurologie und  Proktologie, können Fragen gestellt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit selbst aktiv zu sein. Physiotherapeuten des Uniklinikums zeigen auf einer Aktionsfläche Übungen und Tipps für den Alltag. Es werden Heilmittel prästiert und sowie vielfältiges Informationsmaterial.


Hintergrund:
Das Kontinenzzentrum des Universitätsklinikums Leipzig ist Anlaufstelle und  Hilfe für Betroffene. Therapien werden hier fächerübergreifend koordiniert. Denn das Zusammenspiel vieler Mechanismen im Becken und den übergeordneten Steuerorganen ist Voraussetzung für Harn- und Stuhlkontinenz sowie die ungehinderte Entleerung von Blase und Darm. Dementsprechend ist auch eine effektive Diagnostik und Therapie von funktionellen Störungen an dasZusammenwirken mehrerer Fachrichtungen gebunden. Kindermedizin, Neurourologie, Urogynäkologie, Koloproktologie und Physiotherapie sind die Kernbereiche des Zentrums. Integriert sind zudem Sprechstunden für Ernährungsmedizin, Multiple Sklerose, Stomatherapie und für kontinenten Harnblasenersatz. Zum Kontinenzzentrum gehören zudem zwei Selbsthilfegruppen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Sandra Hasse.