400 Gäste zum 10. Echokardiographie-Symposium am UKL

Pressemitteilung vom 18.06.2013
Leipzig. Ultraschall-Untersuchungen des Herzens, die sogenannte Echokardiographie, stehen im Fokus des am Donnerstag beginnenden 10. Echokardiographie-Symposiums am Uniklinikum Leipzig. Die UKL-Kardiologen erwarten dazu mehr als 400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Besonderheit im Jubiläumsprogramm ist die 1. Leipziger „Arthur Weber“-Lecture, zu der aus Schweden Prof. Flachskampf erwartet wird.
Bild vergrößern Prof. Andreas Hagendorff, Leiter des Echokardiographielabors am UKL.
Foto: Stefan Straube/ UKL
 

Die Themen der mehrtägigen Fachtagung umfassen die Vermittlung von Basiswissen, beispielsweise im Anwenderworkshop am Donnerstag, ebenso wie die Vorstellung von Neuerungen der Methode. „Durch die schnelle Entwicklung der Gerätetechnologie hat die Echokardiografie als Diagnoseverfahren in den letzten Jahren eine große Innovationswelle erlebt“, beschreibt Prof. Andreas Hagendorff, Leiter der Echokardiografie-Labore am Uniklinikum Leipzig. Gerade beim Deformations-Imaging und der 3-D- Darstellung gäbe es deutliche Fortschritte und Verbesserungen, die unter anderem eine weitere Präzisierung der durch den Herzultraschall gewonnenen detaillierten  Aussagen zum Zustand der Herzstrukturen und deren Funktion ermöglichen.

 

Die Echokardiografie ist die wichtigste bildgebende Untersuchungsmethode des Herzens, die vollkommen nicht-invasiv möglich ist. Das Verfahren spielt sowohl in der Praxis des Allgemeinmediziners und des Internisten als auch im Krankenhaus und Klinik, speziell in der Intensiv- und Notfallmedizin, eine zentrale Rolle in der Diagnostik. Diesem Stellenwert der Echokardiographie trägt das Leipziger Symposium durch sein breites Angebot und die interessante Themenauswahl Rechnung: im Hörsaal und Seminarräumen des operativen Zentrums am UKL werden am 20. und 21. Juni die modernen Funktionsanalysen des Herzultraschall in Anwenderworkshops praktisch geübt, bevor am Freitag und Samstag das wissenschaftliche Vortragsprogramm folgt.

Den Höhepunkt des wissenschaftlichen Teils bildet die 1. Leipziger „Arthur Weber“-Lecture, benannt nach einem der Begründer der Phonokardiographie, der in Leipzig studierte. Für die Premiere konnte mit Prof. Frank Flachskampf von der Universität Uppsala ein renommierter Ehrenreferent gewonnen werden, der zu einem der spannendsten Themen des Fachgebiets, der exakten Beurteilung der Herzklappenundichte zwischen linker Herzkammer und Vorhof, sprechen wird. 

 „Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, Prof. Flachskampf in Leipzig begrüßen zu können, und erwarten zu unserem 10. Jubiläum wieder einen intensiven und konstruktiven Austausch zwischen Kollegen und Partnern“, so Prof.  Hagendorff.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.