Renommierte Augen-Experten zur Bach-Vorlesung am UKL zu Gast

Pressemitteilung vom 13.06.2013
Leipzig. Im Rahmen des Leipziger Bachfestes lädt die Augenklinik des Universitätsklinikums Leipzig zur traditionellen Johann-Sebastian-Bach-Vorlesung ein. Die beiden Referenten sind renommierte Experten in der Augenheilkunde. Alain Gaudric, Professor am Lariboisière-Klinikum der Universität Paris-Diderot und Professor Douglas D. Koch vom Cullen Eye Institute des Baylor College of Medicine in Houston, Texas, werden am 19. Juni über neue Entwicklungen in ihrem Fachgebiet sprechen.
Zeit 19. Juni 2013, 18:00 Uhr
Ort Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Liebigstraße 14

„Wir sind sehr stolz, dass wir Professor Koch und Professor Gaudric bei uns begrüßen dürfen“, sagt Prof. Wiedemann, Direktor der UKL-Augenklinik und Initiator der Veranstaltung. Die Bachvorlesung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am UKL.

Professor Alain Gaudrics Forschungsinteresse gilt Netzhauterkrankungen, insbesondere der Makulachirurgie, den Gefäßerkrankungen der Netzhaut und der retinalen Bildgebung. Er ist Mitglied des Präsidiums der Europäischen Gesellschaft für Netzhautspezialisten (EURETINA) und der Amerikanischen Akademie für Augenheilkunde. Der englischsprachige Vortrag des Mediziners zur Bachvorlesung trägt den Titel „Diseases of the vitreomacular interface – new images, new names“ und setzt sich mit Krankheiten des Auges auseinander, bei denen die Schnittstelle von Glaskörper und dem Punkt des schärfsten Sehens auf der Netzhaut betroffen sind.

Professor Douglas Koch ist Spezialist für Katarakt- und refraktive Chirurgie. Er ist emeritierter Herausgeber des Journal of Cataract and Refractive Surgery und ehemaliger Präsident der American Society for Cataract and Refractive Surgery. In diesem Jahr wurde Professor Koch mit der Leslie-Dana-Gold-Medaille der St. Louis Society für Blinde und Sehbehinderte ausgezeichnet. In seinem Vortrag „New advances in IOL calculations“ spricht er über Fortschritte beim Einsatz von Intraokularlinsen – künstlichen Linsen, die die natürliche Linse des menschlichen Auges ersetzen können, wenn diese beispielsweise durch eine Erkrankung geschädigt ist.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Ines Christ.