Mehr Geld für Ärztinnen und Ärzte am UKL

Uniklinikum Leipzig und Marburger Bund einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Pressemitteilung vom 05.06.2013
Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig und der Marburger Bund haben sich auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Ärztinnen und Ärzte erhalten damit rückwirkend ab 1. Januar 4,11 Prozent mehr Gehalt.

Nach sieben Verhandlungsterminen wurden für die nach Haustarif beschäftigten ärztlichen Mitarbeiter am UKL mehrere schrittweise Erhöhungen bis 2015 vereinbart. Auf den ersten Tarifschritt folgen drei weitere Erhöhungen: um 1,5 Prozent zum 1.September diesen Jahres, um 2 Prozent zum 1. März 2014 sowie um weitere 1,5 Prozent zum 1. Januar 2015. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2015.

Ebenfalls vereinbart wurden Steigerungen der Zeitzuschläge für Nachtarbeit, Schichten am Wochenende sowie für Einsätze im Rettungsdienst.

„Ein gemeinsames Ziel unserer Verhandlung war, dass wir das Tarifwerk vereinfachen und eine höhere Transparenz für die Mitarbeiter erreichen. Darüber hinaus haben wir in den intensiven Terminen gemeinsam eine angemessene und leistungsgerechte Anpassung der Vergütung unserer ärztlichen Mitarbeiter vereinbaren können“, so Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Vorstand des UKL.

Der Marburger Bund Sachsen zeigte sich zufrieden. Mit dem aktuellen Tarifabschluss sei es gelungen, die seit vielen Jahren bestehende Ungleichbehandlung der Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Leipzig zu einem großen Teil zu beenden. Außerdem ist ein neuerliches Pilotprojekt zur Personalzeiterfassung in 6 Kliniken geplant. „In den Verhandlungen der letzten Monate konnten wir zwar noch nicht alle Probleme lösen, der eingeschlagene Weg weist nun aber in die richtige Richtung“, erklärte Steffen Forner, Geschäftsführer des Marburger Bundes Sachsen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.