Gemeinsam Zeichen setzen – UKL lädt zu Infoveranstaltung am Welthirntumortag ein

Pressemitteilung vom 30.05.2013
Leipzig. Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 6000 Patienten an einem bösartigen Tumor im Gehirn. Die Diagnose kommt häufig aus dem Nichts, und trotz großer medizinischer Fortschritte ist die Therapie eine besondere Herausforderung für Mediziner und Betroffene. Am Welthirntumortag, der am 8. Juni stattfindet, lädt das Universitätsklinikum Leipzig von 10 bis 13 Uhr zu einer Informationsveranstaltung für Patienten und ihre Familien ein. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Medizinischen Forschungsgebäudes statt.

„Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir die aktuellen Aspekte der interdisziplinären Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Hirntumoren herausstellen und durch das persönliche Gespräch den Patienten und Betroffenen näher bringen“, sagt Professor Dr. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am UKL.

In Vorträgen berichten Experten des UKL über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet. So spricht Professor Dr. Jürgen Meixensberger über schonende Operationsmethoden, Professor Karl-Titus Hoffmann, Leiter der Abteilung für Neuroradiologie, erklärt Standards und aktuelle Entwicklungen in der kernspintomographischen Bildgebung zur Diagnostik von Hirntumoren. Radiochemotherapeutische Konzepte stehen im Vortrag von Professor Dr. Rolf Kortmann im Mittelpunkt. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie. Die Besucher können sich außerdem über die Möglichkeiten der psychoonkologischen Betreuung informieren.

An verschiedenen Stationen werden ab 11.30 Uhr Bildgebungsverfahren erläutert, die zur Planung von Operationen und während des Eingriffs zum Einsatz kommen, sowie die Therapie mittels Bestrahlung. Die Neuropathologen, die sich unter anderem mit den Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der Hirnhäute beschäftigen, bieten spannende Eindrücke bei einem Blick durchs Mikroskop.

Mit einem Informationsstand ist auch die Deutsche Hirntumorhilfe vertreten, die den Welthirntumortag erstmals im Jahr 2000 initiiert hat. Der gemeinnützige Verein engagiert sich in Kooperation mit Fachärzten und Fachgesellschaften dafür, dass die Krankheit Hirntumor heilbar wird. Die Deutsche Hirntumorhilfe hat ihren Sitz in Leipzig.

Bei der Informationsveranstaltung im Universitätsklinikum haben die Besucher auch die Möglichkeit, den Experten in persönlichen Gesprächen ihre Fragen zu stellen.


Information

Welthirntumortag – Gemeinsam Zeichen setzen

8. Juni 2013

10 bis 13 Uhr

Hörsaal im Medizinischen Forschungsgebäude

Liebigstraße 21

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Ines Christ.