Essen gegen Übergewicht

Wie finden Verbraucher einen gesunden Weg durch das Schlaraffenland?

Pressemitteilung vom 06.05.2013
Welches Essen ist wirklich gesund und hilft Übergewicht zu vermeiden? Wie kann man mit den vielen Verlockungen und dem riesigen Lebensmittelangebot sinnvoll umgehen? Antworten auf diese Fragen kann offenbar auch die Flut von Ratgebern und Diäten nicht geben. Eine Diskussionsveranstaltung des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen wird diesen Fragen deshalb am 16. Mai auf den Grund gehen. Experten aus Ernährung, Medizin und Gesundheitspolitik debattieren in einer Podiumsdiskussion, wie Verbraucher gesunde Nahrungsmittel auswählen und überflüssige Pfunde abwehren können. Mit von der Partie sind u. a. Dr. Thomas Ellrott (Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie, Göttingen), Prof. Dr. Wieland Kieß (Direktor der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig), Karin Strempel (Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU Sachsen) und Uta Viertel (Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen). Der bekannte Leipziger TV-Moderator und Apotheker Friedemann Schmidt wird durch die Abendveranstaltung führen. Die Experten werden auch den Besuchern Rede und Antwort stehen im: IFB Dialog: Essen gegen Übergewicht Informations- und DiskussionsveranstaltungDer Eintritt ist frei. Keine Anmeldung nötig.
Zeit 16. Mai 2013, 18:00 Uhr
Ort im Händelsaal der Kongresshalle am Zoo
in der Pfaffendorfer Straße 31, 04105 Leipzig

Vor und nach der Veranstaltung können sich die Besucher außerdem an Infoständen zu gesunder Ernährung, Übergewicht und Adipositas informieren. Die Veranstaltung ist Startpunkt einer Kooperation des IFB mit der REWE Markt GmbH (Zweigniederlassung Ost). Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind Aktionen rund um das Thema gesundes Essen in Leipziger REWE-Filialen geplant.

In Deutschland sind rund 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen zu dick, fast ein Viertel der Deutschen ist sogar krankhaft übergewichtig (adipös). Diese Zahlen machen deutlich, dass Adipositas und ihre Folgeerkrankungen zu den größten Herausforderungen des Gesundheits­systems gehören. Das IFB der Universitätsmedizin Leipzig begegnet dieser Herausforderung mit einem großen Spektrum wissenschaftlicher Studien und Therapiemethoden.

 

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eines von acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren, die in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Es ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig (AöR). Ziel der Bundesförderung ist es, Forschung und Behandlung interdisziplinär so unter einem Dach zu vernetzen, dass Ergebnisse der Forschung schneller als bisher in die Behandlung adipöser Patienten integriert werden können. Am IFB Adipositas­Erkrankungen gibt es derzeit über 40 Forschungsprojekte. Zur Patientenversorgung stehen eine IFB Adipositas­Ambulanz für Erwachsene und eine für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Das IFB wird das Feld der Adipositasforschung und -behandlung in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen.

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Kathrin Winkler.