Fachtagung am UKL stellt Hydrozephalus als Alterserkrankung des Gehirns am 8. Mai in den Mittelpunkt

Pressemitteilung vom 02.05.2013

Leipzig. Bedingt durch die demografische Entwicklung sehen sich Mediziner zunehmend mit Erkrankungen des höheren Lebensalters konfrontiert. Eine dieser Erkrankungen ist der Altershydrozephalus, eine behandelbare Form der Gangstörung und der Demenz. Beim Hydrozephalus sind die flüssigkeitsgefüllten Hirnkammern krankhaft erweitert. Am Universitätsklinikum Leipzig werden im Rahmen einer klinisch-wissenschaftlichen, interdisziplinären Vortragsveranstaltung am 8. Mai der aktuelle Stand der Differentialdiagnose, der spezifischen Diagnostik sowie die neurochirurgischen Behandlungsmöglichkeiten und -ergebnisse vorgestellt.

Der Hydrozephalus und seine Differentialdiagnosen stellen, insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Behandlung von Gangstörungen und Demenz, eine große Herausforderung dar. So wird beispielsweise geschätzt, dass etwa zehn Prozent aller Demenzerkrankten ursächlich an einem nicht erkannten, so genannten Normaldruckhydrozephalus leiden.

Bei der Fachveranstaltung der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie diskutieren Mediziner die neuesten Erkenntnisse der Diagnostik, der Differentialdiagnosen sowie der speziellen Therapie und deren Ergebnisse in einem interdisziplinären Austausch.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Ines Christ.