Gelenke im Fokus der Radiologen

UKL erwartet 400 Teilnehmer zur Jubiläumsveranstaltung der Tagung „Radiologie aktuell“ in Leipzig

Pressemitteilung vom 19.03.2013

Leipzig. Die Diagnostik großer Gelenke und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind die Schwerpunkte der diesjährigen Tagung „Radiologie aktuell“, die die Radiologen des Universitätsklinikums Leipzig in Zusammenarbeit mit der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie veranstalten. Dazu werden am 22. und 23. März rund 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland im Leipziger Gewandhaus erwartet. Das Symposium mit fächerübergreifendem Ansatz findet seit 1993 statt und feiert in diesem Jahr somit seinen 20. Geburtstag.

Mediziner verschiedener Fachbereiche sprechen an beiden Tagen über Krankheitsbilder und die damit verbundenen Erwartungen an die untersuchenden Radiologen hinsichtlich der Diagnose, aber auch der Therapie von Erkrankungen. „Das von Beginn an interdisziplinäre Konzept der Veranstaltung hat sich als sehr erfolgreich erwiesen“, sagt Professor Dr. Thomas Kahn, Direktor der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am UKL.

In der Radiologie werden verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt, um beispielsweise entzündliche Veränderungen im Körper oder Tumore sichtbar zu machen. Zu diesen Verfahren gehören Röntgen, Ultraschall, Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT). Die Diagnostik mittels MRT wird im Mittelpunkt der Vorträge zur Gelenkdiagnostik stehen. „Sie liefert den Medizinern die meisten Informationen“, so Professor Kahn.

Von der Schulter über Handgelenk und Hand bis zu Hüfte und Fuß werden alle großen Gelenke in Vorträgen von ausgewiesenen Sachkennern praxisorientiert dargestellt. Im Anschluss ist Zeit für Diskussionen.

Bereits am Freitag stehen Erkrankungen der Pankreas im Fokus. Dann wird es neben den Erwartungen von Internisten und Chirurgen an die diagnostische und interventionelle Radiologie beispielsweise auch um die Darstellung von Gallen- und Pankreasgängen mittels bildgebender Verfahren gehen.

Insbesondere werden auch neue Ansätze zur Tumordiagnostik zum Beispiel mittels des kombinierten PET/MRT dargestellt. Dieses Gerät ist weltweit nur in wenigen Zentren vorhanden und wird vor Ort gemeinsam von der diagnostischen Radiologie und der Nuklearmedizin betrieben.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Ines Christ.